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Abitur-Notenbekanntgabe: Viele Einser und ein paar Wackelkandidaten

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Von: Felicitas Bogner

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Notenbekanntgabe am Tölzer Gymnasium: Luca Achatz (li.) erhält von Kollegstufenleiter Markus Zimmermann im Schulhof sein Abitur-Ergebnis.
Notenbekanntgabe am Tölzer Gymnasium: Luca Achatz (li.) erhält von Kollegstufenleiter Markus Zimmermann im Schulhof sein Abitur-Ergebnis. © ARP

Am Freitag haben die Abiturienten ihre Noten erfahren. Nächste Woche besteht nochmal die Chance auf Verbesserung.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Das große Zittern hat für die meisten ein Ende. Seit Freitag wissen die Abiturienten im Landkreis, wie sie bei den Prüfungen abgeschnitten haben. Final stehen allerdings noch nicht alle Noten fest.

34 junge Frauen sind auf Hohenburg zum Abi angetreten

„All diejenigen, die sich noch verbessern möchten oder sogar müssen, um zu bestehen, können sich ab Montag für die Nachprüfungen anmelden“, erklärt Christoph Beck, Schulleiter des Hohenburger Mädchengymnasiums St. Ursula. Dieser Abiturjahrgang ist für ihn ein ganz besonderer, denn heuer ist Beck kein Prüfungsvorsitzender. „Da meine Tochter zu den Abiturientinnen zählt, habe ich mit den Prüfungen nichts zu tun“, erklärt er. Dafür darf sich Beck zu den glücklichen Eltern zählen. „Meine Tochter hat bestanden“, verrät er. Damit ist sie eine von 34 jungen Frauen, die auf Schloss Hohenburg zum Abi angetreten sind.

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Traumnote 1,0: Insgesamt können es auf Hohenburg drei Absolventinnen schaffen

„Carolina Fuchs hat auf Anhieb ein 1,0-Abitur geschafft. Zwei weitere könnten durch die Nachprüfungen auch auf dieses Ergebnis kommen“, verkündet der Schulleiter stolz. Da sich durch die ab kommender Woche stattfindedenen mündlichen Nachprüfungen noch Ergebnisse ändern können, steht noch kein Notendurchschnitt fest. „Es sieht aber recht normal aus“, meint Beck.

Erleichterung durch Corona-Lockerungen

Ähnlich ist das Bild auch am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium in Bad Tölz. Schulleiter Alexander Göbel berichtet, dass 100 Schüler zum Abi angemeldet waren. Elf davon haben es nicht auf Anhieb geschafft. Die meisten könnten durch die Nachprüfung das Ruder noch rumreißen. „Bisher waren es immer zwischen acht und 25 Schüler, die nicht auf Anhieb bestanden haben.“ Heuer habe man eine Erleichterung gemerkt, dass die Schüler ohne strengere Coronamaßnahmen wie Maske das Abitur ablegen konnten. Bereits jetzt zeichne sich ein guter Schnitt ab. „Viele haben eine Eins vor dem Komma“, so Göbel.

Schüler aus China erreicht nach drei Jahren im deutschen Schulsystem „grandiosen“ Schnitt

Am Reichersbeurer Max-Rill-Gymnasium sind 18 Schüler zu den Abitur-Prüfungen angetreten. Davon müssen zwei nun noch in die Nachprüfung im Fach Mathematik. „Aber die dort zu erreichende notwendige Punktzahl ist so gering, dass es bei guter Vorbereitung zu schaffen ist“, sagt Schulleiterin Carmen Mendez. Der Notendurchschnitt liege aktuell bei 2,5. An den Prüfungen teilgenommen haben auch vier Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache. „Der Beste von ihnen, Xinghao Xi aus China, hat nach nur drei Jahren im deutschen Schulsystem einen Schnitt von 2,2 erreicht. Grandios“, lobt die Internatsleiterin. Die aktuelle Bestnote am Max-Rill-Gymnasium in diesem Jahrgang sei laut Mendez 1,9.

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