Joseph Hannesschläger tot: „Rosenheim Cops“-Star verliert Kampf gegen Krebsleiden

Joseph Hannesschläger tot: „Rosenheim Cops“-Star verliert Kampf gegen Krebsleiden
+
„Großer Schritt in Richtung digitale Welt“: Dafür kooperieren (v. li.) Michael Braun und Barbara Bogner vom Tölzer Zweckverband mit Marko Hrankovic von „ParkNow“. 

Zweckverband schließt Vertrag mit BMW-Tochter

Parkgebühren mit dem Handy bezahlen

  • schließen

Die meisten Autofahrer waren schon mal in dieser Bredouille: Man will nur mal schnell ein Rezept vom Arzt und ein paar Medikamente aus der Apotheke holen. Ein Blick in den Geldbeutel zeigt aber: Ich habe nur ein Zwei-Euro-Stück und ein paar Ein-Cent-Münzen dabei. Soll ich unnötigerweise 1,50 Euro Extra-Gebühr zahlen? Oder ein Bußgeld riskieren?

Bad Tölz-Wolfratshausen – Hier setzt der Handyparkservice von ParkNow an. Am Mittwoch unterschrieben ParkNow-Geschäftsführer Marko Hrankovic und Barbara Bogner vom „Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum Oberland“ in Bad Tölz einen Kooperationsvertrag. Dank dieser Kooperation soll den Bürgern bereits in naher Zukunft die kommunenübergreifende und somit flächendeckende Nutzung des digitalen Parkservices ermöglicht werden. „Für uns ist das ein großer Schritt in Richtung digitale Welt“, kommentierte Bogner.

Die ParkNow-App erkennt anhand der GPS-Lokalisierung des Mobiltelefons, ob sich der Nutzer in einer kostenpflichtigen Parkzone befindet. Mit einem Fingerdruck kann der Parkvorgang gestartet werden. Ebenso möglich ist der Start per SMS, Anruf oder direkt vom Auto-Navi. Nach der Rückkehr zum Fahrzeug wird der Parkvorgang beendet. Im Parkhaus startet und endet der Parkvorgang sogar automatisch. Die Abrechnung erfolgt via Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal.

Auch wenn kein Zettel im Auto liegt, ist es für die Verkehrsüberwacher nicht schwierig herauszufinden, ob der Autofahrer fürs Parken bezahlt hat. Über eine Schnittstelle können sie sich in ParkNow einwählen und kontrollieren.

Der Vorteil des Service: Die Abrechnung erfolgt minutengenau. Zudem erhalten die Autofahrer eine SMS, wenn das Ende der erlaubten Parkzeit naht. Der Nachteil: Der Service ist nicht kostenlos. Pro Parkvorgang wird eine Gebühr von 25 Cent fällig. Die Alternative: Eine Monats-Pauschale von 2,99 Euro.

ParkNow kann aber noch mehr als nur Münzen ersetzen. Die großen BMWs bieten bereits die Möglichkeit, sich von ParkNow zu Parkplätzen lotsen zu lassen. Darüber hinaus prognostiziert der Dienst, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es eine freie Parkfläche gibt.

„Es ist sinnvoll, wenn es für die Mitgliedsgemeinden eine einheitliche Lösung gibt“, sagt Zweckverbands-Geschäftsführer Michael Braun „Wenn es viele Anbieter gibt, würde das die Sache kompliziert machen.“

Dem Verband gehören 121 Kommunen an, in 86 kümmert er sich um den ruhenden Verkehr. Der Verband habe den Markt sondiert. Es gebe viele Anbieter von vergleichbaren Diensten. Am Ende fiel die Wahl auf ParkNow, eine 100-prozentige Tochter von BMW. Die Hauptgründe: „ParkNow funktioniert sehr gut, und wir arbeiten schon seit etlichen Jahren sehr gut zusammen.“ Hinzu kämen die „perfekten“ Rahmenbedingungen für die Kommunen. „Die guten Konditionen sind in der Tat ein Zuckerl“, bestätigt Bogner.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Wie Dialekt die Menschen verbindet
Ein prominenter Festredner, gut gelaunte Gäste und angeregte Gespräche: Der Neujahrsempfang des Tölzer Städtepartnerschaftsvereins hat sich im gesellschaftlichen Leben …
Wie Dialekt die Menschen verbindet
Grüne wünschen sich einen „digitalen Hausmeister“
Im Kreisausschuss wird an diesem Montag über einen weiteren Experten für die Schulen diskutiert. Notwendig wird er durch die geplante Digitalisierung an den …
Grüne wünschen sich einen „digitalen Hausmeister“
Ohne Führerschein und unter Drogen
Bei einer Kontrolle auf der Bundesstraße hielt die Polizei auch einen Tölzer (54) an - und zog ihn gleich aus dem Verkehr.
Ohne Führerschein und unter Drogen
Erstklässler: 10 Prozent ohne Masernschutz
Ab März gilt für Masern die Impfpflicht. Alle Kinder, die in die Schule oder den Kindergarten kommen müssen dann die Impfung vorweisen. Was bedeutet das für den …
Erstklässler: 10 Prozent ohne Masernschutz

Kommentare