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Ungewöhnlicher Name: Simone Spichala mit dem Werbeschild für die neue Musik-Kneipe names „Groovy Sue“ 

Neue Nachtkneipe in Tölz

Party im ehemaligen Kuhstall

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Bad Tölz - "Groovy Sue" heißt die neue Musikkneipe, die am Samstag, 5. November, in Bad Tölz öffnet. In den Räumlichkeiten, die zuletzt als "Orange" und davorals  "Chicaria" und "Tom's Bar" Nachtschwärmer einluden. 

Willi und Simone Spichala wollen’s noch mal wissen: Die ehemaligen Wirte vom „Treibhaus“ in Wackersberg und dem „Café Klatsch“ in Bad Tölz eröffnen am kommenden Samstag, 5. November, im ehemaligen „Orange“ eine Musik-Kneipe namens „Groovy Sue“. Der Zusatz „...macht Party im Stall“ gehört laut der 53-Jährigen nicht zum Namen, hat aber einen realistischen Hintergrund. Denn in den Räumen an der Demmeljochstraße war früher tatsächlich ein Kuhstall untergebracht. „Der Bauernhof muss um 1900 gebaut worden sein“, sagt Simone Spichala.

Eine „Sue“ gibt es dagegen nicht. Wohl aber die Frau, zu der die Augen auf dem Werbeschild für die neue Musik-Kneipe gehören. „Das ist ein grafisch verändertes Foto meiner ersten Freundin“, verrät der gelernte Fotograf Willi Spichala.

Mit dem ungewöhnlichen Namen will sich das Ehepaar von der breiten Masse abheben. „Wir wollten einfach mal was anderes“, betont Simone Spichala. Das gilt auch für das Konzept: „Urig und gemütlich“ soll das „Groovy Sue“ werden. Zu diesem Zweck haben die Spichalas die gesamte Einrichtung ihres Vorgängers herausreißen lassen. „Es wird nicht wiederzuerkennen sein“, sagt Simone Spichala. So viel sei verraten: Es gibt einen Flipper, Sessel und zwei Bars sowie eine Musikanlage „mit einzigartiger Klangqualität“, wie Willi Spichala betont.

Was es nicht gibt, ist Essen. Das können die Gäste aber in der „Eule“ bekommen, die sich im selben Gebäude befindet und seit April 2014 ebenfalls von dem Ehepaar betrieben wird. Das Geschäft läuft laut den Spichalas gut. Allerdings reicht der Platz nicht für größere Gesellschaften wie Weihnachtsfeiern oder Geburtstage. Künftig kein Problem mehr, da das „Groovy Sue“ weitläufig genug ist.

Mit ihrem Konzept wollen die Spichalas vor allem ein jüngeres Publikum ansprechen. Allerdings müssen die Gäste mindestens 18 Jahre alt sein. Aber auch 80-Jährige sind willkommen, sagt Willi Spichala und lacht. Er und seine Frau wollen sich eben nicht festlegen, das gilt auch für die Musikrichtung.

Geöffnet hat das „Groovy Sue“ dann jeden Freitag und Samstag von 21 bis 3 Uhr.

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