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Auch heuer sind drei Tölzer am Nockherberg dabei, darunter  Stefan Murr (Mitte), der 2016 als „KT“ (Karl-Theodor zu Guttenberg) brillierte. 

Proben für Starkbieranstich

Drei Tölzer für den Nockherberg

Endspurt bei den Nockherberg-Proben: Am kommenden Mittwoch, 8. März, findet wieder der Starkbieranstich mit Fastenrede und Singspiel statt. Mit dabei sind auch wieder drei Tölzer: Die Musiker Sebastian Horn und Florian Rein sowie der Schauspieler Stefan Murr.

Bad Tölz – Zum ersten Mal ging es bei den Proben am Freitag auf die Originalbühne mit Kulisse; zuvor wurde beim Bayerischen Rundfunk geprobt. Seit zwei Wochen ist die heiße Probenphase. Sebastian Horn ist schon seit Januar mit Liederschreiben für das Ereignis beschäftigt. „Es ist wieder eine große Ehre für uns, dass wir dabei sein dürfen“ erklären Rein und Horn. Die Formation „Dreiviertelblut“ ist komplett vertreten, erweitert um drei weitere Musiker und fünf Chorsänger.

Allerdings ist das Mitwirken der Band keine allzu große Überraschung. Regisseur Markus H. Rosenmüller arbeitet eigentlich immer mit Komponist Gerd Baumann zusammen, und der ist gemeinsam mit Sebastian Horn Kopf von „Dreiviertelblut“ – und er kann sich seine Musiker für das Singspiel selbst zusammenstellen. Dennoch, es war spannend, denn „es war inhaltlich lange nicht klar, ob es Elektropop oder Streichquartett“ erfordert. Doch es hat wieder gut mit unserer Musik zusammengepasst“, freut sich Florian Rein.

Die Proben seien intensiv und durchaus anstrengend, aber in erster Linie haben wir großen Spaß.“ Routine kommt aber auch beim fünften „Nockherberg“ nicht auf. „Baumann komponiert Sachen, die einfach klingen, aber rundherum ausgeklügelt sind. In Verbindung mit dem Singspiel und den Schauspielern ist das schon jedes Mal recht anspruchsvoll.“

Großes Lob sprechen die beiden Musiker ihrem Schauspielkollegen Stefan Murr aus. „Der ist einfach super, jedes Jahr aufs Neue.“ Er spielt heuer, so verraten die beiden, einen Charakter, mit dem er schon einmal am Nockherberg vertreten war. Mehr sagen sie natürlich nicht zum Inhalt des Stückes, denn das Geheimnis wird erst am Mittwoch gelüftet – beziehungsweise bei der öffentlichen Generalprobe am Tag zuvor. „Nur so viel: Es geht um bayerische Politiker.“ Ach so.

Erst vor zwei Tagen haben Rein und Horn den kompletten Durchlauf gesehen und sie sind begeistert. „Ich musste an mehreren Stellen laut lachen“, verrät Florian Rein. „Der „Rosi“ hat wieder viele geile Theatereffekte eingebaut; und es gibt so zwei, drei Momente, die wirklich außergewöhnlich sind.“

Der Nockherberg sei in der Tat ein großes Highlight und jedes Mal eine spannende Zeit. Bei der Aufführung muss alles sitzen, denn eine Wiederholung gibt es nicht. „Man kann sich aber sicher sein, dass Rosenmüller so akribisch arbeitet, dass es wieder gut ankommt“ – da sind sich die beiden sicher. Und sie sind frohen Mutes, denn die Proben laufen gut.

Familie und Freunde müssen sich das Singspiel übrigens auch im Fernsehen anschauen, denn beim Starkbieranstich ist quasi jeder einzelne Platz mit Prominenz besetzt. „Da geht nix“.

Kommentare kommen aus der Familienecke nur selten, denn alle finden den Nockherberg-Auftritt spannend. „Die Kinder fragen nur manchmal, was für ein komisches Kostüm ich da wieder anhatte“, sagt Sebastian Horn lachend. Ehrliche Kritik muss eben manchmal auch sein.

Ines Gokus

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