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So sah es zum Jahreswechsel 2017/18 in Bad Tölz aus. Zu Silvester 2018 plant die Tourist-Info ein professionelles Feuerwerk an der Isarbrücke. 

Bauausschuss

Profi-Silvesterfeuerwerk auf der Tölzer Isarbrücke

Noch ist der Sommer nicht da, da denkt die Stadt schon an Silvester. Das ist nur logisch, weil die jüngsten Pläne der Tourist-Info eine lange Vorlaufzeit benötigen.

Bad Tölz– Die Stadt will nämlich das Veranstaltungsprogramm zum Jahreswechsel aufpeppen und denkt an ein organisiertes Feuerwerk auf der Isarbrücke.

In der Sitzung des Bauausschusses am Dienstag erläuterte die stellvertretende Kurdirektorin Susanne Frey-Allgaier den Stand der Dinge. Mit einem Feuerwerk auf der Isarbrücke würde das Gastroangebot der Stände in der Marktstraße am Jahreswechsel durch ein Rahmenprogramm ergänzt. Für das professionelle Feuerwerk würden Bereiche rund um die Brücke für private Raketenschießer gesperrt. Das hätte, so Frey-Allgaier, „eine gute Wirkung auf die Auswüchse der vergangenen Jahre“.

Die Tourist-Info habe sich auch erkundigt, ob man noch ein weiteres Rahmenprogramm, sogenannte Walking Acts, an Silvester auf die Beine stellen könnte. Dazu zählen Straßenkünstler wie Stelzenläufer oder auch Feuerschlucker. „Die Veranstalter sind aber lange vorher ausgebucht und haben horrende Preise an diesen Tagen.“

Zweiter Bürgermeister Andreas Wiedemann (FWG), der die Sitzung leitete, fand die Feuerwerksidee „gut, weil das Ganze dann in geordneten Bahnen läuft“. Auf der Isarbrücke gehe es an Silvester sonst „oft kriminell zu“. Das Rahmenprogramm sei auch eine Bereicherung für „uns Tölzer“. Peter von der Wippel (FWG) hatte in Zeiten von Kriegen und Flüchtlingselend ein grundsätzliches Problem mit einem städtischen Feuerwerk und plädierte stattdessen für eine Lasershow. „Das wird aber deutlich teurer“, meinte Frey-Allgaier. An Silvester werde weltweit gefeiert, „da gibt es keine Vorbildfunktion. Die Menschen kann man nicht ändern“, erwiderte Wiedemann. Auch Peter Priller (Grüne) glaubt nicht, „dass wegen einer Lasershow die anderen aufs Schießen verzichten“. Camilla Plöckl (SPD) befürwortete schon aus Gründen des Brandschutzes ein geregeltes Feuerwerk. „Die Feuerwehr wird es uns danken.“ Der Ausschuss stimmte zu. Zu den 5000 bis 6000 Euro für das Feuerwerk kommen noch Kosten für den Sicherheitsdienst. cs

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