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Ein voller Erfolg war die Premiere des Radlfohmarkts im vergangenen Jahr. Mit dabei: Ideengeberein Camilla Plöckl (3. v. re.) sowie Johanna Gebetsadik (2. v. li.) und Bernd Gassl (2. v. re.) von der Jugendförderung.

Veranstaltung am Freitag, 26. April

Radlflohmarkt in Tölz: Günstig zum neuen Drahtesel – nette Gespräche inklusive

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Die Fahrradsaison kommt mit dem schönen Wetter zunehmend in Fahrt. Eine gute Gelegenheit, günstig zu einem passenden fahrbaren Untersatz zu kommen, besteht am kommenden Freitag, 26. April, beim Radlflohmarkt.

Bad Tölz– Zu dem Flohmarkt lädt die Tölzer Jugendförderung ins Bürgerhaus neben der Lettenholzschule (General-Patton-Straße 36 b) ein.

Die Veranstaltung hat nicht nur den Sinn einer Schnäppchenjagd, sondern verfolgt auch das Ziel, „dass Begegnungen zwischen Menschen aus ganz Bad Tölz stattfinden“, erläutert Franz Späth, Sozialplaner der Stadt. Bei der Premiere im vergangenen Jahr hat das laut Bernd Gassl, bei der Jugendförderung zuständig fürs Quartiersmanagement Lettenholz, schon bestens geklappt. „Wir waren begeistert von der Stimmung“, sagt er. „Es waren sicher 60 Verkäufer, die um die 120 Fahrräder beziehungsweise Fahrradteile angeboten haben. Viele Menschen waren da, haben geguckt, gefachsimpelt und geratscht. Es gab Kaffee und Kuchen, und es war eine richtig schöne Basaratmosphäre.“

Die Idee zum Radlflohmarkt kam seinerzeit von Camilla Plöckl, SPD-Stadträtin und Vorsitzende des Arbeitskreises Radeln. Angedockt ist die Veranstaltung an die offene Fahrradwerkstatt im Bürgerhaus. Jeden Mittwoch zwischen 10 und 12 Uhr sowie donnerstags von 16 bis 18 Uhr kann dort jeder mit seinem Radl vorbeikommen und es unter fachkundigen Tipps reparieren. „Werkzeug und Flickzeug sind vorhanden, Ersatzteile muss man aber in der Regel selbst mitbringen“, erklärt Gassl.

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Der Radlflohmarkt funktioniert nun folgendermaßen: Wer einen Drahtesel oder Teile und Zubehör verkaufen möchte, kann diese am Donnerstag, 25. April, zwischen 16 und 19 Uhr und am Freitag, 26. April, von 13 bis 14 Uhr im Bürgerhaus abgeben. Auf einem Zettel werden die Daten des Verkäufers und seine Preisvorstellungen notiert. Die Waren werden dann am Freitag von 14 bis 18 Uhr im Auftrag verkauft. Bis 19 Uhr können die Verkäufer im Anschluss ihr Geld abholen – wobei zehn Prozent des Erlöses einbehalten und für die Radlwerkstatt verwendet werden. „Wir kaufen davon zum Beispiel Schläuche und kleinere Teile“, sagt Gassl. 2018 seien so „mehrere hundert Euro“ zusammengekommen.    

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