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So sehen die Kästen aus, die derzeit überall im Stadtgebiet aufgestellt werden.  

Fund in Bad Tölz

Rätselhafte Entdeckung: Was steckt unter diesen Hauben?

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Sie sind grau, eckig und haben zwei Griffe: Seltsame Hauben sind an verschiedenen Stellen im Tölzer Stadtgebiet aufgetaucht. Wir erklären, was sich darunter verbirgt.

Bad Tölz – Eine seltsame Entdeckung machte ein Leser des Tölzer Kurier. Im ganzen Stadtgebiet seien in den vergangenen Monaten „eigenartige ,Kuchenglocken‘ am Straßenrand aufgetaucht“, schreibt der Gaißacher in einer E-Mail und hat einige Fotos beigefügt. Diese zeigen große, graue, eckige Hauben, die oben zwei Griffe aufweisen. Eine steht beispielsweise auf dem Gehsteig an der Lenggrieser Straße nahe der Total-Tankstelle.

Der Leser wollte nun gerne wissen, um was es sich dabei handelt. Und weil Rückfragen in seinem Bekanntenkreis keinen Aufschluss brachten, wandte er sich hilfesuchend an die Redaktion. Die Nachfrage bei der Stadt beantwortet Citymanager Falko Wiesenhütter als „Haubenbeauftragter“, wie er sich scherzhaft am Telefon meldet. Tatsächlich ist der Wirtschaftsförderer unter anderem für das Thema Breitbandausbau zuständig und daher tatsächlich der richtige Mann für diese Frage.

Die Telekom kümmert sich derzeit um die Verbesserung der Internetversorgung im Stadtgebiet – und zwar im eigenwirtschaftlichen Ausbau. „Es hat also nichts mit der Stadt zu tun und auch nichts mit dem staatlichen Förderprogramm“, sagt Wiesenhütter. Eigenwirtschaftlich übernehmen das Netzbetreiber in den Bereichen, in denen sich der Ausbau für sie rechnet.

Damit die Tölzer künftig noch schneller im Internet surfen können, müssen laut Wiesenhütter 40 bis 50 Kabelverzweiger – das sind die üblichen grauen Kästen – durch sogenannte „Outdoor-D-Slams“ ersetzt werden. Diese neuen Verteilerkästen beinhalten mehr Technik als die anderen – unter anderem brauchen sie einen Stromanschluss und ein Fundament. Während die alten Kästen durch Kupferleitungen angeschlossen sind, „führt in die neuen Glasfaser“, sagt Wiesenhütter. Dass auf den bereits erstellten Fundamenten derzeit die lustigen grauen Hauben stehen, „liegt daran, dass die eigentlichen Verteilerkästen noch nicht da sind“, so der City-Manager. Da aber aus dem Fundament „wahrscheinlich ein bisserl Technik rausschaut“, müsse das Ganze abgedeckt werden. Sobald aber die eigentlichen Kästen aufgestellt sind, würden die Hauben verschwinden. Wann das der Fall ist, kann Wiesenhütter nicht genau sagen, „weil es ja eigentlich nicht unsere Baustelle ist. Angekündigt war es fürs erste Quartal.“ Allerdings könne es hier immer zu Verzögerungen kommen.  va

Am Münchner Stachus gibt es ein mysteriöses Riesen-Tor - es führt NICHT zum Bernsteinzimmer.

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