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Die Einsatzkräfte von Polizei, Wasserwacht, Feuerwehr und BRK richteten gestern Nachmittag im Moraltpark eine Einsatzzentrale ein. Dort landete auch der Hubschrauber „Christoph Murnau“ zwischen, der die Isar nach einer vermeintlich in Not geratenen Person absuchte.

Große Suchaktion

"Reglose Person" in Isar war wohl ein Schwimmer

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Gaißach/Bad Tölz - In einer groß angelegten Suchaktion gingen Einsatzkräfte am Donnerstagnachmittag einem Notruf nach. Innerhalb von knapp zwei Stunden fanden sie die vermisste Person nicht in der Isar. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen Schwimmer gehandelt hat.

Ein Ehepaar aus Dortmund hatte laut Polizei bei Gaißach eine Person im Wasser gesehen. Da ein Hund am Ufer aufgeregt gebellt hatte, gingen sie von einem Notfall aus. Die Urlauber hatten kein Handy dabei und mussten nach Untergries, um Hilfe zu rufen.

Der Notruf ging gegen 14 Uhr bei der Integrierten Leitstelle ein. Die Feuerwehr besetzte die Brücken von Gaißach flussabwärts nach Bad Tölz. Das BRK und die Wasserwacht suchten mit drei Booten im Wasser nach der Person. Zusätzlich flog der Hubschrauber „Christoph Murnau“ die Isar ab.

Im Gespräch mit dem Ehepaar fand die Polizei heraus, dass die Person scheinbar entspannt in der Isar getrieben war. „Sie hat nicht mit den Händen im Wasser geschlagen und hatte den Kopf über Wasser“, berichtet Polizeichef Bernhard Gigl. Da die Einsatzkräfte keine Person zwischen der gemeldeten Stelle und der Tattenkofener Brücke fand, schloss die Polizei den Einsatz um kurz vor 16 Uhr ab.

„Wir sind froh, dass es so ausgegangen ist, und hoffen, dass nichts nachkommt“, sagt Gigl. Es sei wichtig gewesen, dass das Ehepaar gleich angerufen hat. Sie seien alarmiert gewesen, weil viel über die Gefahren des Flusses berichtet worden war.

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