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Gestern war Hebauf beim Wohnungsbauprojekt der Stadt an der Osterleite: Zimmerei-Chef Sepp Danner sagte den Richtspruch, frotzelte über die kleinen Probleme beim Bau und dankte den beteiligten Handwerksleuten für ihre Arbeit.

Neue Mietwohnungen der Stadt

Richtfest an der Osterleite: Barrierefrei und günstig

Am Donnerstag wurde Richtfest am Osterleite-Bauprojekt gefeiert. Es entstehen drei Ein-Zimmer-, neun Zwei-Zimmer- und sechs Drei-Zimmer-Wohnungen.

Bad Tölz– 185 Anträge für verbilligten Mietwohnraum liegen derzeit der Stadt Bad Tölz vor. Die meisten Interessenten, nämlich 124, suchen ein bis drei Zimmer. Das ist genau die Klientel, die im ersten größeren sozialen Wohnungsbauprojekt der Stadt seit vielen Jahren nun zum Zuge kommen sollen. Am Donnerstag wurde Richtfest am Osterleite-Bauprojekt gefeiert. Es entstehen drei Ein-Zimmer-, neun Zwei-Zimmer- und sechs Drei-Zimmer-Wohnungen. 12 Wohnungen sind barrierefrei und sollen in erster Linie Rentnern zugute kommen, die schon lange auf der Warteliste stehen und nicht selten auch größere familientaugliche Wohnungen blockieren. Bürgermeister Josef Janker erhofft sich insofern auch einen Umschichtungseffekt.

Janker erinnerte sich in seiner Rede an die Tölzer Bürgerversammlung, in der viel über den Bedarf an günstigem Wohneigentum geredet worden sei. Untergegangen sei dabei die Tatsache, dass die Stadt an der Osterleite günstige Mietwohnungen baut. Angestrebt ist laut Janker ein Preis von 7,50 Euro pro Quadratmeter. Das stehe aber noch nicht endgültig fest. Die Baukosten haben sich, so Janker, von 3,3 auf 3,8 Millionen erhöht.

Bezogen werden sollen die Wohnungen ab Mitte 2018. Ein fixes Datum, so Liegenschaftsleiterin Bettina Faßbender, gibt es noch nicht. Deshalb ist auch noch keine Wohnung fest vergeben, da Kündigungsfristen einzuhalten seien, wie Faßbender sagt. Für die Bewerber gibt es einen Kriterienkatalog, der zum Beispiel Alleinerziehende, Rentner und Menschen mit Arbeitsplatz in der Kreisstadt bevorzugt.

Auf dem Haus wird es übrigens auch eine Fotovoltaikanlage der Stadtwerke geben. Das Modell sieht vor, dass Mieter und Kunden der Stadtwerke den Strom dann günstiger bekommen.

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