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Die bekannte Schauspielerin Sabine Bach berichtet über die Vorbereitungen zu ihrem neuen TV-Film. 

Schauspielerin lebt im Landkreis

Sabine Bach bald wieder im ZDF zu sehen

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Am Sonntag, 5. Januar, wird eine neue Folge von „Inga Lindström“ im ZDF ausgestrahlt. Hier spielt die Wahl-Isarwinklerin Sabine Bach eine der Hauptrollen.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Schon bald kann man eine Schauspielerin aus dem Isarwinkel wieder im heimischen Wohnzimmer auf dem Bildschirm sehen: Am Sonntag, 5. Januar, wird eine neue Folge von „Inga Lindström“ im ZDF ausgestrahlt. Hier spielt die Wahl-Isarwinklerin Sabine Bach eine der Hauptrollen.

Seit 1988 wohnt sie bereits im Landkreis, davor lebte und liebte Sabine Bach das Großstadtleben mit vielen Menschen und Partys. Kein Wunder: Bach wuchs in Frankfurt auf, hat sechs Jahre in Paris studiert und lebte dann unter anderem in München. Doch dann kam der Wandel: „Ich bin mit dem Vater meiner Kinder in den Landkreis gezogen“, sagt die Schauspielerin. „Das war einfach die schönere Umgebung mit viel Platz für unsere wachsende Familie.“ Also tauschte sie eine Wohnung im Münchner Norden gegen ein Haus im Tölzer Land.

Doch die Liebe zum Oberland begann, wie Bach sagt, „mit Hindernissen“. So plötzlich und so viel Landluft zu schnuppern „war eine sehr große Umstellung für mich“, erinnert sie sich. Aber je mehr Landluft sie schnupperte, desto mehr fing sie an, diese Luft zu lieben. „Der Landkreis ist für mich mittlerweile Heimat. Meine ganz große Liebe ist die Isar“, sagt Bach.

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Beruflich ist die bundesweit bekannte Schauspielerin viel unterwegs. Ihr Leben sei recht turbulent, sagt Bach. „Aber es ist immer wieder schön, nach Hause zu kommen und auch für die Familie einen Ort für Begegnungen zu haben.“ Sie habe angefangen, das Leben auf dem Land zu genießen, als ihr klar wurde, „dass ich nichts endgültig aufgeben muss“. Es müsse nicht immer ein „entweder oder“ sein. Nun habe sie beides. Durch die Nähe zu München und die diversen Dreharbeiten bekomme sie oft genug die Gelegenheit, auch das Großstadt-Flair zu genießen.

Wenn Sabine Bach von längeren Dreharbeiten zurück in den Isarwinkel kommt, macht sie gerne und viel Sport. „Am liebsten gehe ich in der Natur joggen und wandern. Da bekomme den Kopf frei und tanke Kraft für neue Projekte.“ Gerne verbringt sie auch Zeit an ihren Lieblingsplätzen, dem Hohenburger Weiher und auf der Denkalm. Das schönste am Landleben sei, morgens aufzuwachen und die Berge zu sehen, schwärmt Bach. „Außerdem habe ich viele wunderbare Menschen kennengelernt. Das Leben ist hier weniger anonym als in der Stadt.“

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Im Sommer war die Schauspielerin mehrere Wochen in Schweden. Dort wurde für das ZDF eine neue Folge von „Inga Lindström“ mit dem Titel „Feuer und Glas“ gedreht. Bach spielt darin eine starke Frau mit dem Namen Lilian Vikander, die trotz einiger Schicksalsschläge nicht zerbricht.

In diese Frau konnte sie sich gut einarbeiten: „In eine Rolle zu finden, ist immer ein Prozess, so wie es ist, einen neuen Menschen kennenzulernen und mich für ihn zu interessieren“, erklärt die Schauspielerin. Besonders beflügelte sie, wie Lilian Vikander vieles durch ihre Weiblichkeit und Lebenserfahrung austariere, sagt Bach. Was ist das Spannende an der Schauspielerei? Es sei die Möglichkeit, „verschiedene Rollen und Geschichten kennenzulernen, zu denen ich sonst keinen Zugang hätte“, sagt Sabine Bach. Ihr Credo dabei sei: Die Protagonisten zu fühlen, dabei aber stets eine gesunde Distanz zu bewahren. „Viele Charaktere können auf ganz unterschiedliche Weise interessant zu spielen sein.“ Dabei hat die Schauspielerin aber klare Voraussetzungen und Grenzen: „Der Charakter muss mich interessieren, reizen und neugierig machen.“ Zu sadistische Personen würde sie beispielsweise nicht darstellen wollen.

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