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Sie sind sich einig: Papa ist der Beste. Die Mädchen und Buben vom Montessori-Kindergarten Bad Tölz (v. li.) Christina (5), Amy (6), Claudio (6), Michele (6), Evelyn (5), Bianca (5), Luisa (6), Rosalie (6), Sebas tian (6) und Kathi (6).

Das sagen die Kinder im Tölzer Montessori-Kindergarten über ihre Väter

Papa ist der Beste

Heute ist Vatertag. Jedes Jahr wird am Feiertag Christi Himmelfahrt, 39 Tage nach dem Ostersonntag, der Tag zu Ehren aller Väter gefeiert. Grund genug, um auch mal die Mädchen und Buben des Montessori-Kindergartens im Tölzer Lettenholz zu fragen, warum genau ihr Papa der Beste ist.

Bad Tölz – „Mein Papa ist der Beste, weil er Autos in seiner Werkstatt gut reparieren kann“, sagt Sebastian (6). Und besonders freut er sich, wenn er mit ihm zusammen in einem Auto sitzen darf. „Da fahren wir dann gemeinsam spazieren.“

Auch Micheles (6) Papa besitzt handwerkliches Geschick. „Papa ist der Beste, weil er Häuser bauen kann. Und wenn welche kaputt sind, repariert er sie wieder“, sagt der Bub.

Bei den Mädchen liegt der Fokus schon eher, ganz nach Klischee, bei den Klamotten. „Papa ist der Beste, weil er mir viele Kleider kauft“, meint Christina (5). „Mein Papa ist auch der Beste, weil er mir schon viele Sachen gekauft hat“, wirft Bianca (5) ein.

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Das wissen auch die Mädchen und Buben bereits in ihrem zarten Alter. „Papa ist der Beste, weil er mir immer Süßigkeiten kauft“, erzählt Rosalie (6). Und um die Stellung des Familienoberhaupts noch zu betonen, ergänzt sie: „Mama macht das nicht.“ Ebenso eine hohe Stellung hat der Vater von Evelyn: „Er ist der Beste, weil er mir zum Geburtstag einen Minion-Kuchen gebacken hat.“ Die kleinen gelben Animationsfiguren stehen bei der Fünfjährigen derzeit ganz hoch im Kurs.

Auch Claudio ist sich sicher, dass Papa der Beste ist: „Der macht die beste Pizza.“ Aber nicht nur kochen kann er, der Papa. „Er passt auch auf mich auf, wenn Mama nicht da ist. Und oft bringt er mich auch zu Freunden“, berichtet der Sechsjährige.

Mit Freunden spielt auch Amy gerne, am liebsten mit Kathi. Beide sind sechs Jahre alt. „Mein Papa ist der Beste, weil er mich bei Kathi aussteigen lässt, wenn ich bei ihr spielen will. Das finde ich gut.“ Aber nicht nur das: „Papa ist auch der Beste, weil er mir fast alles erlaubt.“

Kathi weiß nach kurzem Überlegen auch, warum ihr Papa der Beste ist: „Der kann mir was beibringen.“ Für Luisa (6) hat der Papa einen ganz wichtigen Stellenwert in der Familie: „Papa ist der Beste, weil er der Streitschlichter ist.“ Als Dankeschön für alle Mamas und Papas fand vergangene Woche im Montessori-Kindergarten ein Familienfest statt. Mit den Kindern wünscht auch die Redaktion allen Papas einen schönen Vatertag. (Von Tamara Scheid)

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