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 „Stauferkrone“

Schlagerwettbewerb: Tölzer landet auf Platz 4

„Wir sind total happy“, freut sich Cornelius von der Heyden. Der Oberstudienrat am Tölzer Gymnasium belegte mit seinem Song „Zeitenwende“ am Samstag beim Schlagerwettbewerb „Stauferkrone“ den vierten Platz.

Bad Tölz– Cornelius von der Heyden unterrichtet im bürgerlichen Beruf am Tölzer Gymnasium Musik, Deutsch und Geografie, gleichzeitig aber ist er mit gutem Erfolg als Sänger und Musiker in der Schlagerwelt unterwegs. Am Samstag trat er mit seinem Kompagnon Orazio Ragonesi und drei Schülerinnen des Gymnasiums  als bayerische Vertreter beim internationalen Schlagerwettbewerb „Stauferkrone“ an.

Vor vier Monaten lief die Bewerbung für den Wettbewerb, und von der Heyden schickte seinen Titel „Zeitenwende“ ins Rennen. Text und Musik sind von ihm, arrangiert wurde der Song von Orazio Ragonesi. Aus 250 Einsendungen wurden 16 ausgewählt, die nun in der Stadthalle in Göppingen gegeneinander antraten - darunter eben auch der Tölzer. Unterstützt wurden er und Ragonesi von den Schülerinnen Carina Demmel, Johanna Späth und Sabina Reiter, die eine Tanzeinlage in Eigenregie erarbeitet hatten.

 „Es war total aufregend. Wir wussten, dass wir als Newcomer gegen quasi Weltmeister antreten – und dafür ist es wirklich super gelaufen“, sagte von der Heyden nach seinem Auftritt. Er und sein Kompagnon Orazio Ragonesi zogen unter anderem gegen den Komponisten Christian Bruhn ins Schlagerfeld, der Gassenhauer wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“ geschrieben hat. „Wir sind zum ersten Mal mit eigener Musik und eigenem Text angetreten. Dass es aufgrund der großen Konkurrenz kein Stockerlplatz werden konnte, haben wir erwartet.“

Vier Stunden dauerte der Wettbewerb in der Stadthalle Göppingen. Die drei jungen Tänzerinnen waren unter den Fittichen der mitgereisten Visagistin und Friseurin. Von der Heyden und Ragonesi vertrieben sich die Zeit damit, beim Probendurchlauf die Mitbewerber zu begutachten. Dann kam der große Auftritt – und alles ging glatt. „Ich hatte kurz vorher einen kleinen Riss im Hosenbein“, sagt von der Heyden lachend, „aber den haben wir schnell noch geflickt.“

Glückwunsche zum vierten Platz kamen bereits von Musikerkollegen und Freunden aus aller Welt, die den Auftritt auf Facebook anschauen konnten. „Es gab viel Lob.“

Von der Heyden und seine Crew wollen sich nun mit „Zeitenwende“ beim „Alpen Grand Prix“ in Meran bewerben. „Und ich bin verhalten optimistisch.“ Übrigens: Auch der eine oder andere Schüler habe ihm gratuliert. „Auch wenn Schlager vielleicht nicht grad das Metier der Jugendlichen ist.“  

Ines Gokus

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