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Beim Summer-Village 2016 holten Stefan „Steve“ Lachner (li.) und Florian Kropius (re.) von Scorefor für „Söhne der Berge“ ECT-Stürmer Franz Mangold auf die Bühne.

Neues Projekt der Sachsenkamer Band 

„Scorefor“ poliert Tölzer-Löwen-Hymne „Söhne der Berge“ auf

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„Söhne der Berge“ heißt der Song, den die Sachsenkamer Band Scorefor für die Tölzer Löwen geschrieben hat. Heute ist die Aufnahme 14 Jahre alt - bald gibt es eine neue.

Bad TölzEs ist so etwas wie die Löwen-Hymne: „Söhne der Berge“, geschrieben von der Sachsenkamer Band Scorefor, darf bei keinem Spiel der Tölzer fehlen. Der Punkrock-Song ist vor 14 Jahren entstanden – und in dieser Saison soll er in neuem Klang ertönen.

„Das Grundprojekt damals war wirklich cool und ist sehr gut angekommen“, sagt Bassist Andreas Rammler. „Aber man hört, dass das Ganze jetzt schon 14 Jahre alt ist.“ Daher kam der Gruppe der Gedanke, das Lied in höherer Qualität erneut aufzunehmen, „den Schwung des Aufstiegs mitzunehmen“. Das Projekt hat nun eine ganz andere Dimension als noch 2003. „Damals hat nur die Erste Mannschaft mitgesungen. Diesmal sollen auch die Fans und die Eishockey-Nachwuchsteams zur Geltung kommen. Wir wollen den ganzen Verein mit einbeziehen, damit sich jeder damit identifizieren kann.“ Geplant ist auch ein eigenes Musikvideo. „Wichtig ist uns, dass rüberkommt, dass der EC Bad Tölz als Gesamtes der ,Stolz vom Oberland‘ ist, die Erste ist die Spitze des Eisbergs.“ Für das Musikvideo werden Aufnahmen bei Spielen gemacht, es wird eine Drohne zum Einsatz kommen, so weit verrät es Rammler.

Bis Weihnachten soll alles fertig sein

„Wir wollen an dem Ganzen kein Geld verdienen“, sagt Rammler. „Wir sind selber Fans, sind mit dem Eisclub aufgewachsen und ihm sehr verbunden.“ Daher sollen die Erlöse, die das Projekt abwirft, für einen ganz anderen Zweck genutzt werden: „Wir wollen davon Dauerkarten kaufen, die wir an die ,Südkurve‘ abgeben“, sagt Rammler. Diese soll dann stellvertretend die Karten an junge Fans weitergeben, die sich eine Saisonkarte vielleicht noch nicht leisten können. „Wir wollen somit die Fans fördern und ihre in unseren Augen positive Entwicklung unterstützen. Auf der anderen Seite bringt es auch den Löwen etwas. Wir schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe.“

Neben der Neuauflage der Punkrock-Version soll es eine Akustik-Variante geben. „Wir möchten auch die älteren Fans ansprechen, die vielleicht mit der rockigen Version nicht viel anfangen können“, sagt Rammler. Bis Weihnachten soll das Projekt abgeschlossen sein. Rammler: „Wir sind schon sehr gespannt, was dabei rauskommt.“ 

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