Ausgezeichnet: Vereine aus den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach durften sich über je 1000 Euro und einen Bronze-Stern freuen. esc

Sechs „Sterne des Sports“ leuchten im Kurhaus

Bad Tölz - Für ihr "großes gesellschaftliches Engagement" haben die Raiffeisenbanken Vereine ausgezeichnet.

37 Vereine oder -Abteilungen hatten sich für einen „Stern des Sports 2016“ in Bronze beworben. Den sechs Siegern dieses Wettbewerbs der Raiffeisenbanken in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach wurde am Donnerstag bei einem Galaabend im Kurhaus ihr mit 1000 Euro dotierter „Stern“ überreicht.

Über die Siegprämie hinaus, gab es für jeden Bewerber einen Scheck über 250 Euro. In erster Linie wurde dabei das „große gesellschaftliche Engagement der Preisträger gewürdigt“, wie Karl Hupp, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Isar-Loisachtal, als Sprecher des Bankenverbunds erklärte. Als Schirmherrin war die Lenggrieser Ski-Crosserin Heidi Zacher – die sportlich prominenteste Bankangestellte – gewonnen worden. Durch den bunten Abend führte Markus Othmer, bekannt aus der BR-Fernsehsendung „Blickpunkt Sport“.

„Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken/Raiffeisenbanken ehren mit dieser Auszeichnung die Vereinsarbeit – die tagtägliche, gemeinnützige, lokale Leistung, die sie zum Wohl jedes einzelnen Vereinsmitglieds auf die Beine stellen“, so Hupp. Die sechs Sieger haben sich damit für die bayernweite Vergabe der „Sterne in Silber“ qualifiziert und haben damit zugleich die Chance, einen „Goldenen Stern“ beim Bundesfinale in Berlin zu erhalten.

„Sie haben uns die Aufgabe nicht leicht gemacht, nur wenige Punkte haben den Ausschlag gegeben“, erklärte Helga Zimmermann die Vorsitzende des BLSV-Sportkreises Miesbach. Der Wolfratshauser Renato Wittstatt, Zimmermanns Pendant im Sportkreis 12 (Bad Tölz-Wolfratshausen) und ebenfalls Jury-Mitglied, fügte an: „Die eingereichten Vorschläge waren wirklich alle toll. Lediglich in der Anzahl der Bewerbungen haben wir noch Luft nach oben. Also motivieren Sie ihre Nachbarvereine für das nächste Jahr.“

Schirmherrin Heidi Zacher hatte die Lacher auf ihrer Seite. Moderator Markus Othmer, gerade aus Rio zurückgekehrt, berichtete, dass bei Olympia alleine 40 000 Kondome, sogar mit Caipirinha-Geschmack, an die Sportler gratis verteilt worden seien. Darauf antwortete die Sportlerin äußerst schlagfertig: „Da hätte man die Trainer und Betreuer nicht vergessen sollen, denn die haben dabei viel mehr Zeit zur Verwendung.“

Ewald Scheitterer

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