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Die dritte Löwen-Reihe mit Manuel Edfelder (li.) und Flo Strobl ist in guter Play-down-Form: Nur im Abschluss hapert es beim Löwen-Kapitän wieder ein wenig.

Eishockey: Del 2 Play-Downs 2. Runde

Das Spiel der Tölzer Löwen in Bayreuth im Liveticker

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Die Tölzer Löwen müssen heute in Bayreuth die Initiative ergreifen. So sollen sie die seltsame Auswärtsschwäche in den Griff bekommen.

Bad Tölz – Die Play-downs hatten für die Tölzer Löwen bisher so einiges zu bieten: Eine Entscheidung nach 93 Minuten und zwei Verlängerungen, klare Siege, deutliche Niederlagen, enttäuschende Auswärtspleiten und seit Ostermontag ein glücklicher 6:4-Sieg gegen Bayreuth, bei dem es die Angriffsreihen beider Mannschaften nicht mit dem allergrößten Widerstand zu tun bekamen. Rick Boehm und seine Löwen hatten nun 48 Stunden Zeit, um der defensiven Anfälligkeit Herr zu werden. Genug Zeit bis zu Spiel vier (heute, 20 Uhr, Bayreuth), hofft der Tölzer Trainer. „Denn es sind nur Kleinigkeiten, die im Eishockey aber viel ausmachen können.“

Zuweilen standen seine Schützlinge zu weit weg vom Gegner, um effektiv forechecken zu können. Dann wieder waren sie zu nah am Geschehen um die Scheibe, um die Räume abzudecken. Konzentrationssache, meint Boehm und hofft, dass die Löwen heute wieder zu mehr Stabilität finden. Anfangs konnte auch Löwen-Keeper Mikko Rämö die einfachen Gegentore nicht verhindern. Anders als sein Gegenüber Tomas Vosvrda, der nach dem 5:4 entnervt das Handtuch warf, fand der Finne im Löwen-Tor spätestens im Schlussdrittel zu gewohnter Form und hielt den Sieg fest. „Er hat viel geleistet“, lobt Boehm.

Großer Einsatz, der an die Substanz geht. Die Erholung spielt eine wesentliche Rolle in der Serie. „Deswegen ist es bestimmt kein Nachteil, dass wir bei den Kontingentspielern die Möglichkeit zur Rotation haben.“ So kann der Löwen-Dompteur heute einen ausgeruhten Chris St. Jacques anstelle von Marcel Rodman mitnehmen. Boehm setzt ihn in der ersten Reihe zwischen Philipp Schlager und Joonas Vihko ein, der am Ostermontag statt Klaus Kathan den zweiten Sturm belebte. Erfolgreich – allerdings auf Kosten der Tölzer Paradereihe, die sich zuweilen gegen Anthony Luciani, Eugen Alanov oder Michal Bartosch im Powerplay schwertat. „Wir müssen die Checks zu Ende fahren, den Gegner aus dem Spiel nehmen“, fordert Boehm deshalb.

Auffällig ist auch eine seltsame Auswärtsschwäche der Löwen in den Play-downs. Auch der gelte es beizukommen. „Wir können uns nicht nur auf die Heimspiele verlassen.“ Deswegen wünscht er sich eine andere Einstellung seines Teams als am Karsamstag. „Wir dürfen nicht warten und schauen, was der Gegner macht, sondern müssen selbst die Initiative ergreifen.“

Live Blog Bayreuth Tigers vs Tölzer Löwen
 

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