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Das neue Elektroauto der Stadtwerke wartet darauf, ausgeliehen zu werden. Das Foto entstand bei der Übergabe durch Josef Geisreiter (Mi.) vom Autohaus Frimbarger an den Stadtwerke-Chef Walter Huber (li.) und Innovationsmanager Axel Lellau.

Neues Auto im Fuhrpark

Stadtwerke: Elektromobilität für alle

Ohne Emissionen durch die Lande fahren: Mit dem neuen Elektro-Leihauto der Stadtwerke ist das probeweise möglich. Das Energieversorgungsunternehmen hat kürzlich seinen BMW i3 durch ein neues Elektroauto ersetzt.

Bad Tölz – Der Neue im Carsharing-Pool ist ein Renault Zoé, der nun allen Tölzern und Besuchern als Leihauto zur Verfügung steht. Zum Teil wird er auch von den Mitarbeitern der Stadtwerke als Dienstwagen ausgeliehen.

Das Carsharing-Auto kann vom Betriebsgelände der Stadtwerke zu jeder Tageszeit abgeholt und genutzt werden. Benutzer benötigen lediglich ein Kundenkonto für Carsharing, das unkompliziert über „Flinkster“ oder die Stadtwerke selbst eingerichtet werden kann. Die Tölzer Carsharing-Nutzer werden Mitglieder des Flinkster-Pools und haben somit Zugriff auf alle Flinkster-Autos in 300 deutschen Städten. Die Gebühren werden direkt vom Konto des Nutzers abgebucht. Der benötigte Zeitraum wird reserviert, das Auto wird freigeschaltet und abgeholt.

Der Zoé hat eine Reichweite von etwa 370 Kilometern. Wer weitere Strecken zurücklegen möchte, hält an einer Ladesäule an. Das benötigte Kabel wird im Auto mitgeliefert. Sollte doch einmal der Akku leer sein, ohne dass eine Ladestation in Sicht ist, steht die Renault-Assistance zur Verfügung und garantiert ein sicheres Weiterkommen.

Um das Angebot möglichst attraktiv zu halten, wurden nun außerdem die Tagespreise reduziert: Ein Tagesausflug kostet 39 Euro, die stündliche Anmietung vier Euro, pro Kilometer sind 15 Cent zu entrichten. Wer das Auto über einen längeren Zeitraum buchen möchte, erhält gesonderte Langzeitkonditionen.

Bei den Stadtwerken kann man sich auch Unternehmen als Zielgruppe vorstellen. „Firmen könnten auf das Angebot zurückgreifen und das Auto als Dienstwagenersatz nutzen“, sagt Innovationsmanager Axel Lellau. „Es macht sich schließlich immer gut in der Unternehmenskommunikation, wenn die Mitarbeiter klimaneutral reisen.“

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