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Symbolbild

Im Lettenholz

Tausende Euro verschenkt: War es ein Lausbubenstreich ?

Im Fall des 13-Jährigen, der am Samstag im Lettenholz große Geldbeträge an wildfremde Menschen verschenkte, vermutet die Polizei nun eher keinen kriminellen Hintergrund.

Bad Tölz – War das Ganze vielleicht doch nur ein Lausbuben-Streich? Wie berichtet hatte ein 13-Jähriger am Samstag im Lettenholz große Geldbeträge an wildfremde Menschen auf der Straße verschenkt. Losgezogen war der Bub wohl mit rund 30 000 Euro. Die Polizei hatte strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet, der Bub selbst ist aufgrund seines Alters strafunmündig.

Inzwischen gehen die Beamten davon aus, dass die Aktion wohl eher keinen kriminellen Hintergrund hatte. Vielmehr geht sie von einem Lausbubenstreich aus, wie es am Mittwoch aus Ermittlerkreisen hieß.

Indes steht immer noch nicht fest, wie viel Geld er verschenkt hat und wie viel ehrliche Passanten zurückgegeben haben.

Auch am Donnerstag gab es laut dem Tölzer Polizeichef Bernhard Gigl keine neuen Erkenntnisse: „Es sind keine weiteren Hinweise eingegangen.“ Der Bub sei unmündig, daher könne er nicht wegen Diebstahls innerhalb der Familie belangt werden - daran habe auch kein Familienmitglied Interesse. Der Fall sei somit höchstwahrscheinlich abgeschlossen. mel/dpa

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