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Farbenfroh: Die Bilder und das kunterbunt bemalte Auto von Nenad Anton Artmann (re., trägt einen gelben Hut) waren ein Anziehungspunkt für die Besucher. Das Auto-Projekt gibt es erst seit Mai, und Artmann ist viel in der Region unterwegs.  

Ausstellung im Freien

„Tölz Kunst 4“: Bilder, Cartoons und Schmuck an der Isar

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Bilderbuchkulisse an der Isar: Bei der Freiluft-Ausstellung „Tölz Kunst 4“, organisiert vom Kunstverein Tölzer Land, präsentierte sich die Kurstadt den Besuchern am Sonntag von ihrer schönsten Seite.

Bad TölzDie Bandbreite der Ausstellungsstücke war groß und reichte von Öl-, Pastell- und Acrylbildern über Holzobjekte und Fotografien bis hin zu Cartoons, Schmuck und Metallkunst.

Das größte und ungewöhnlichste Kunstwerk steuerte Nenad Anton Artmann aus Holzkirchen bei: Er hat sich sein Auto von befreundeten Künstlern kunterbunt bemalen lassen. Er will damit auch ihre Botschaften publik machen, etwa Engagement für den Umweltschutz und gegen Glyphosat. „Die Bemalung wurde vom TÜV genehmigt, und durch die Waschstraße komme ich damit auch“, sagte Artmann schmunzelnd. Eineinhalb Kilo Speziallack schützen das einmalige Kunstwerk auf dem Vehikel vor der Verwitterung.

Rund 30 Künstler nahmen an der Ausstellung teil, das waren weniger als in den vergangenen Jahren. Heuer beteiligten sich auffallend weniger Künstler aus Bad Tölz und Umgebung an der Schau, viele Ausstellenden kamen aus der umliegenden Region – unter anderem deshalb, weil der Kunstverein Erding Werbung für Bad Tölz gemacht hatte. „Wir hätten uns gewünscht, dass auch in Bad Tölz mehr Werbung dafür gemacht worden wäre“, sagte zum Beispiel Cäcilia Bachmeier. „Die Besucher hier finden es zwar sehr schön, sagen aber fast alle, dass sie es im Vorfeld nicht wussten und nur zufällig hier sind.“

Dass die Promenade an der Isar ein wunderbarer Platz ist, um Kunst auszustellen, waren sich alle Ausstellenden einig. „Das Feedback ist toll“, sagte zum Beispiel Andrea Meßmer aus der Jachenau. Auch Petra Vogel aus Gaißach freute sich über viele anregende Gespräche. Sigi Ullmann zeigte seine Tölzer Stadtansichten in Öl, seine Frau Edna ihre „Energiebilder“: „Ich habe schon welche verkauft und freue mich sehr“, strahlte sie. Auch die Landschaftsmalereien von Christiane Brauwers aus Holzkirchen gefielen vielen.

Etwas Besonderes waren die Harz-Bilder von Daniela Bitter aus Erding. Eine Stunde hat sie Zeit, um den flüssigen Harz auf einer Holz- oder Metallplatte zu verarbeiten. Dabei verwendet sie auch Sand oder Bergkristalle. „Wenn die Bilder trocken sind, sind sie sehr robust und spiegeln.“ müh

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