+
Fröhlich und ausgelassen war die Stimmung nach dem deutschen EM-Sieg über Italien. Der Autokorso dauerte mindestens eineinhalb Stunden. 

Nach dem deutschen EM-Sieg über Italien 

Ausgelassene Stimmung, Autokorso, keine Beschwerden 

Bad Tölz - Nach dem Viertelfinalsieg der Deutschen gab es am Samstagabend in Tölz kein Halten mehr. Gut eineinhalb Stunden dauerte der Autokorso durch die Kreisstadt. Das Beste daran: Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Und es gab keine Anliegerbeschwerden. Die Polizei ist zufrieden.

Da ist es in Waakirchen etwas anders gelaufen. Dort läuft derzeit das Alpenregionstreffen der Bayerischen Gebirgsschützen. Die Schützen aus der ganzen Alpenregion sind auch Fußballfans, wobei die Nationalitätenzugehörigkeit nicht immer klar ist. So kamen sich nach dem Spiel offenbar deutschsprachige Südtiroler Schützen, die sich über den deutschen Sieg freuten, mit italienischstämmigen Südtirolern ins Gehege. Es kam zu einer Massenschlägerei, die von der Polizei geklärt werden musste. Auch eine Tölzer Streife wurde zur Befriedung der Lage nach Waakirchen entsandt.

Am Tölzer Autokorso beteiligten sich nach Angaben der Polizei rund 40 Wagen. Eineinhalb Stunde rollte der Fanzug durch die Stadt.

In der Kreisstadt gab es nach dem knappen 7:6-Sieg nach Elfmeterschießen natürlich kein Halten mehr. Nach bewährtem Muster setzte sich wieder ein Autokorso in Bewegung, an dem sich laut Polizei trotz der später Stunde mindestens 50 Autos beteiligten. Und die deutschen Fans bewiesen Ausdauer. Rund eineinhalb Stunden waren vor allem Amortplatz und Isarbrücke fest in der Hand der deutschen Anhänger. 

Die Fans in Tölz feierten ausgelassen den deutschen EM-Viertelfinalsieg

Trotz der Huperei gab es nach Auskunft von Polizeihauptkommissar Josef Treffer keine einzige Beschwerde von Anliegern. Die Polizei, die mit zwei Streifen unterwegs war, sah auch sonst keinen Grund einzugreifen. Treffer: „Alles ist in Maßen verlaufen.“ Christoph Schnitzer

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Heilbrunner Koch in der Türkei: „Botschafter des guten Geschmacks“
Der Heilbrunner Koch Maximilian Thomae entschloss sich 1993, in die Türkei zu gehen. Er machte dort Karriere, hat aber auch noch andere kulinarische Einflüsse zu bieten. …
Heilbrunner Koch in der Türkei: „Botschafter des guten Geschmacks“
Eine Traglufthalle für den Tölzer Tennisclub
Der Tölzer Tennisclub wünscht sich eine eigene Halle. Der erste große Schritt ist bereits gemacht: Ein Investor, der rund 200 000 Euro für die Traglufthalle zur …
Eine Traglufthalle für den Tölzer Tennisclub
Leserfoto des Tages: Walchensee im Herbst
Leserfoto des Tages: Walchensee im Herbst

Kommentare