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Jede Menge Autointeressierte drängten sich am Wochenende bei den Tölzer Autotagen auf der Flinthöhe.

Auf der Flinthöhe

Tölzer Autoschau: Großes Interesse an Elektroautos

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Von der Familienkutsche bis zum Kleinwagen, vom Wohnmobil bis zum 649 PS starken Rennwagen, vom Elektroauto bis zum Oldtimer: Die Bandbreite der bei der Tölzer Autoschau ausgestellten Fahrzeuge war gewaltig.

Bad Tölz – Diese bunte Mischung lockte am Wochenende die Besucher in Scharen auf die Flinthöhe. Keiner der Verantwortlichen konnte oder wollte die Besucherzahl schätzen. „Vielleicht 2000, vielleicht 4000“, mutmaßte Thomas Auer, Geschäftsführer von Toyota Auer. Nur so viel konnte er mit Bestimmtheit sagen: „Die Resonanz war sehr, sehr gut. Es waren deutlich mehr Leute da als vor einem Jahr.“ Auer führte dies auf das traumhafte Wetter zurück. Im vergangenen Jahr war es dagegen regnerisch.

Am meisten staunten die Besucher wohl über die von Peter Frech ausgestellten amerikanischen Autos. Beispielsweise ein feuerroter Ford Raptor F-150 – ein Straßengigant mit 519 PS und Reifen so groß wie ein Kleinkind. Wer mal eben 124 000 Euro übrig hat, könnte sich diesen Pickup kaufen. Ein Schnäppchen ist da schon das Chevrolet Camaro. Das Coupé, flach wie eine Flunder, gibt’s schon für 104 000 Euro. Ein paar Meter weiter das Kontrastprogramm: Ein uralter Renault 4, um die 30 PS stark und mit einer putzigen Revolver-Schaltung. „Das ist ein Werbe-Botschafter zu unserem 50-jährigen Jubliläum“, sagt Josef Geisreiter vom Autohaus Frimberger, der die Autoschau erstmals organisierte. Auffallend viele Kunden hätten heuer Fragen zu Elektroautos gestellt, stellte der Geschäftsführer fest. „Da gab’s viele interessante Gespräche.“ Beispielsweise über die grüne Feinstaubplakette der Schadstoffklasse 4, mit der alle Umweltzonen ohne Einschränkung befahren werden dürfen. Unzählige Fragen musste er auch zur Reichweite der E-Autos beantworten. Ebenfalls auffallend groß sei das Interesse an SUV-Geländelimousinen gewesen, bilanziert Geisreiter. Thomas Auer wiederum musste meist Fragen zum Hybrid-Antrieb beantworten: „Da war die Nachfrage sehr groß.“

Über mangelndes Interesse konnte sich Jan Richter von Wohnmobile Isarwinkel nicht beklagen. In Scharen besichtigten die Besucher die drei ausgestellten Miet-Wohnmobile in verschiedenen Größenklassen. Von der kleinen Version, in der ein Pärchen Platz hat bis hin zur Riesen-Familienkutsche für bis zu sechs Personen. „Wir sind zufrieden“, sagt Richter. „Wir haben den Eindruck, dass das Interesse am Camping immer größer wird.“  pr

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