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Der brandneue Roadster Z4 von BMW hatte bei der Tölzer Autoschau auf der Flinthöhe das Gschau.

Tölzer Autoschau

Weniger Schaulustige, aber viele Kaufwillige

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Das Wetter sorgte dafür, dass diesmal nicht so viele Interessierte bei der Autoschau auf der Tölzer Flinthöhe vorbeischauten. Unzufrieden waren die Aussteller aber trotzdem nicht.

Bad Tölz – Die Zahl der Besucher auf der Tölzer Neu- und Gebrauchtwagen-Schau am Wochenende blieb deutlich unter der der Vorjahre zurück. Dennoch war die Mehrzahl der elf ausstellenden Händler nicht unzufrieden. Karlheinz Beyerlein, Verlaufsleiter von Ford-Spagl, brachte es auf den Punkt: „Obwohl eigentlich ganz wenig los ist, läuft es erstaunlicherweise insgesamt ganz gut.“

Die wenigen Besucher, die das Angebot der rund 300 aufgefahrenen Autos in Augenschein nahmen, waren offensichtlich echt interessiert. Auch seine Kollegen bestätigten, „weniger Sehleute, bedeutet nicht unbedingt weniger Kaufleute“. So meinte Martin Wiegele, Verkaufsleiter des Tölzer VW-Autohauses Rinner: „Eigentlich können wir uns nicht beschweren, wir sind ständig mit guten Gesprächen beschäftigt.“ Er freute sich vor allem, dass er den brandneuen T-ROC von VW präsentieren konnte, der gerade noch rechtzeitig zur Autoschau eingetroffen war. Offizielle Vorstellung erst Anfang Mai.

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Direkte Verkäufe waren zwar kaum zu vermelden, doch alle, die seit Jahren die Autoschau beschicken, wissen, ein echtes Resümee ist erst nach zwei, drei Monaten möglich. Wichtig seien bei der Ausstellung in erster Linie die Kontakte mit Interessenten. Dem stimmte Andreas Kujawa, Geschäftsführer von Opel Häusler in Bad Tölz, uneingeschränkt zu. Und Hans Taubenberger fügte an: „A bisserl was geht immer. Bislang hat sich die Autoschau für uns immer noch gelohnt.“

Die größten Hingucker auf der Tölzer Flinthöhe waren dabei das neue Elektro-SUV „Audi e-tron“, die Sonderedition eines Ford Mustang Bullitt, ein Renault Alpine oder auch der brandneue Roadster Z4 von BMW.

Ein echtes Luxusproblem haben Auto Danner aus Obergries und Klaus Willibald von der Wackersberger Firma „Hans Willibald“: „Der neue Jimny von Suzuki ist so gefragt, dass wir ihn eigentlich gar nicht verkaufen brauchten, sondern ihn nur noch verteilen müssten.“ Die Crux dabei: über ein Jahr Lieferzeit im Augenblick.

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Insgesamt führten die Autohändler den mangelnden Besucherstrom auf die wenig freundliche Witterung an den beiden Ausstellungstagen zurück. Dennoch erklärte Beyerlein: „Auch wenn wir alle hier zwei Tage lang frieren müssen, insgesamt dürfte es sich wieder gelohnt haben, dass wir erneut mit dabei waren.“

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