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Verhängnisvoller Rost: Durch dieses Gitter fanden die Jungtiere nicht mehr den Weg zurück in den Weiher.

Tölzer Feuerwehr hilft zwei jungen Enten am Klammerweiher

Ente gut, alles gut

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Ein großes Herz für Tiere hat am Samstag die Tölzer Feuerwehr bewiesen.

Bad Tölz– Ein großes Herz für Tiere hat am Samstag die Tölzer Feuerwehr bewiesen. Gegen 16.40 Uhr wurden sie über die Integrierte Rettungsleitstelle informiert, dass sich zwei junge Enten am Klammerweiher in Not befinden. Welcher aufmerksamer Tierfreund die Leitstelle davon in Kenntnis gesetzt hat, weiß die Feuerwehr leider nicht.


Glücklich wieder vereint, schwammen sie davon.

Die Wehr rückte jedenfalls gleich aus. Am Klammerweiher entdeckte sie eine aufgeregte Entenfamilie: Denn zwei wagemutige Küken waren hinter den Ablaufrost des Weihers geschwommen. Der Rost soll eigentlich verhindern, dass größere Äste in das dahinter beginnende Rohr gelangen. Die abenteuerlustigen Jungtiere fanden allerdings nicht mehr zurück – und in Anbetracht des drohenden Kanals war die übrige Familie in heller Aufregung.

Die Feuerwehr wusste Rat: Die sechs Ehrenamtlichen nahmen ihren Akkuspreizer zu Hilfe, um die Stäbe auseinanderzubiegen, berichtet Hermann John. „Den verwenden wir eigentlich bei Autounfällen, aber auch jetzt hat er gute Dienste geleistet“, sagt der ehemalige Kreisbrandinspektor schmunzelnd. Und somit war die Entenfamilie nach einigen Minuten wieder vereint und glücklich. Was die jungen Abenteurer von der Mama zu hören bekamen, bleibt ihr Geheimnis.

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