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Ergebnisse der Tölzer Impulsgruppe

Gries-Anwohner wünschen sich Wochenmarkt, Licht, keine Bäume

Die „Impulsgruppe Gries“, in der auch Anwohner und Unternehmensvertreter sitzen, hat ihre Arbeit aufgenommen und sich jüngst zu einem zweiten Arbeitstreffen im Rathaus getroffen. Der designierte Tölzer Stadtbaumeister Florian Ernst stellte in der Stadtratssitzung am Dienstag erste Ergebnisse und Wünsche der Gries-Anwohner vor.

Bad Tölz – Vereinbart wurden insgesamt neun Planungsziele für die Neugestaltung des vielleicht am besten erhaltenen alten Tölzer Stadtteils. Zum Beispiel das Thema Wohnen und Arbeiten. Auch künftig soll das Quartier einen Mix von Gewerbe, Dienstleistungen und attraktivem Wohnort für Jung und Alt bieten. Kunst und Kunsthandwerk stellen dabei ein besonderes Potenzial dar. Wichtig ist den Arbeitskreismitgliedern, dass der Wochenmarkt im Gries bleibt und nicht in die Marktstraße verlegt wird.

Ernst gab auch die Anregung von Anwohnern für ein kommunales Förderprogramm bei der Sanierung der historischen Bauten und Fassaden weiter. Der Gries (nicht: das Gries) soll barrierefrei werden. Langzeitparken wird weiterhin nur Anwohnern gestattet. Eine Reduzierung der Stellplätze am Jungmayrplatz soll die Aufenthaltsqualität erhöhen. Während der Bauzeit bei den anstehenden Maßnahmen sollen die Anwohner auf dem Stadtwerke-Parkplatz unterkommen.

Die Impulsgruppe hält die Brunnen für markante Elemente des früheren Handwerker-Viertels. Sie sollen gegebenenfalls restauriert werden. Gewünscht ist an ausgewählten Stellen eine Sitzmöblierung. Auch ein Lichtkonzept wird für den Stadtteil vorgeschlagen. Dunkelzonen sollen so beseitigt und die architektonischen Qualitäten des Quartiers herausgearbeitet werden. Der Wohnraum der Anwohner soll dabei nicht beeinträchtigt werden.

Die Forderung nach mehr Grün teilen die Impulsgruppe und die Anlieger nicht. Es sollen keine neuen Bäume gepflanzt werden. Dafür ist an ausgesuchten Stellen „begleitendes Grün“ vorgesehen.

All die Maßnahmen und Ideen sollen durch ein aktives Baustellen-Marketing begleitet werden. Zur Öffentlichkeitsarbeit gehören auch Info-Briefe und Flyer für die Anlieger.  cs

Infos gibt es im Internet auf www.unsergries.de

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