+
Da war die Herbstwelt noch in Ordnung: Am Samstag tummelten sich zahlreiche Besucher im Kurpark. Drei Tage später endete die Ausstellung auf unvorhergesehene Art. 

Tölzer Großveranstaltung

„Herbstzauber“-Abbruch musste aus Sicherheitsgründen sein

Ausnahmsweise sollte die Gartenausstellung „Tölzer Herbstzauber“ heuer vier Tage dauern – doch zum ersten Mal wurde sie wegen schlechten Wetters vorzeitig abgebrochen.

Bad Tölz – Der Abbruch war unumgänglich. Um ihre Ware vor dem starken Regen am Dienstag zu schützen, verließen nämlich viele Aussteller vorzeitig das Gelände rund um das Tölzer Kurhaus. Besucher durften in dieser Zeit das Freigelände aus Sicherheitsgründen nicht betreten. Veranstalterin Michaela Dorfmeister zieht im Interview eine sehr verregnete, aber dennoch nicht ganz verhagelte Bilanz.

-Frau Dorfmeister, wie fällt Ihre Bilanz zum „Herbstzauber“ aus?

Michaela Dorfmeister: Am Samstag war es richtig schön und gut, der Sonntag war etwas halbscharig, aber der Montag wurde wieder gut angenommen. Am Dienstag war es ganz schlimm, da wurde der Herbstzauber in der Früh erstmalig abgebrochen. Den Feiertag hätten wir gebraucht, da hängt viel dran, weil viele ihren Besuch für den freien Tag geplant hatten. Trotzdem waren in den ersten drei Tagen zirka 7000 Besucher da.

-Wie haben Besucher und Aussteller den wetterbedingten Abbruch am Dienstag aufgenommen?

Michaela Dorfmeister: Der Regen schädigte einige Aussteller so stark, dass wir sie zum Schutz ihrer Ware fahren lassen mussten. Solange auf dem Gelände Autos mit Anhängern rangieren, müssen wir es sperren und können da aus Sicherheitsgründen keine Leute reinlassen. In der Zeit wäre aber auch keiner gekommen, da fielen 50 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist schon eine riesige Belastung, wenn so etwas passiert. Es gab viele Vorwürfe von Besuchern, obwohl am Dienstag dann der Eintritt für die Stände im Innern des Kurhauses frei war. Viele Aussteller sind auch geblieben und hatten, genau wie wir, starke finanzielle Einbußen.

-Einige Besucher wünschen sich eine bessere Beschilderung zum Gelände. Lässt sich da etwas machen?

Michaela Dorfmeister: Das ist das Thema mit der Stadt, das ist uns leider nicht gestattet. Weil am Kurhaus die Parkplätze fehlen, dürfen wir da nicht ausgiebiger beschildern. Wir versuchen aber, auf der Homepage darauf hinzuweisen, welche Parkmöglichkeiten es gibt und wie die Besucher sich am Leitsystem der Stadt orientieren können. Wir weisen auch immer wieder auf den kostenlosen RVO-Bus hin, der immer zur vollen Stunde vom Bahnhof zum Gelände und auch wieder zurück fährt.

 Nora Linnerud.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Tipps gegen Langeweile: Das ist los am Mittwochabend
Tipps gegen Langeweile: Das ist los am Mittwochabend
Gaißach hilft Erdbeben-Opfern im Himalaya
Die Gaißacher Pfarrgemeinde ist in mehreren Hilfsprojekten aktiv, um arme Menschen in ihren Lebensumständen ein Stück weit voranzubringen. Schon seit Längerem gehen …
Gaißach hilft Erdbeben-Opfern im Himalaya
Mehr Personal für Waffen
Der Stellenplan des Landratsamts führte in der Vergangenheit durchaus zu hitzigen Debatten. Dabei ging es eigentlich immer um die Frage, ob diese oder jene Stelle …
Mehr Personal für Waffen

Kommentare