Der offene Betrieb im Jugendcafé startet nach der Corona-Pause jetzt wieder. 
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Der offene Betrieb im Jugendcafé startet nach der Corona-Pause jetzt wieder. 

Corona Lockerungen 

Jugendcafé: Einlass nur mit Unterschrift der Eltern

Die Corona-Pause neigt sich auch im Tölzer Jugendcafé und im Bürgerhaus Lettenholz dem Ende entgegen. Beide Einrichtungen öffnen wieder. Die Besucher müssen aber einiges beachten. Als erste größere Aktion plant die Jugendförderung der Stadt ein Ramadama am 27. Juni.

Bad Tölz - Das Jugendcafé an der Hindenburgstraße öffnet laut einer Mitteilung der Stadt am Dienstag, 9. Juni, wieder seine Türen für Besucher. Bis zu 30 Kinder und Jugendliche dürfen sich gleichzeitig in den Räumen aufhalten. Der Betrieb im Bürgerhaus startet demzufolge am Montag, 15. Juni.

Wichtig: Minderjährige müssen für den Einlass ein Dokument verlegen. Denn auch Jugendeinrichtungen müssen die Daten der Besucher speichern, um eventuelle Infektionsketten nachvollziehbar zu machen. „Die Jugendlichen müssen dazu eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern mitbringen, die die Datenspeicherung überhaupt erst ermöglicht“, erklärt Franz Späth, Leiter der Kommunalen Sozialplanung. Die Jugendförderung hat ein entsprechendes Formular auf Facebook und Instagram bereit gestellt. Es liegt auch in Papierform im Jugendcafé aus. Im täglichen Betrieb gilt das Hygienekonzept des Bayerischen Jugendrings. Geplant ist, den gewohnten „offenen Betrieb“ wieder anlaufen zu lassen. „Wir müssen aber abwarten, wie sich die Situation in den Einrichtungen entwickelt“, sagt Späth.

Minderjährige müssen für den Einlass ein Dokument vorlegen 

Als eine der ersten größeren Aktionen will die Jugendförderung das im April ausgefallene Ramadama nachholen. „Das Thema Umweltschutz spielt bei vielen eine große Rolle, und das Müllsammeln an der frischen Luft kommt den Auflagen ohnehin entgegen“, meint Späth.

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Auch für das Jugend-Ramadama gelten aufgrund der Pandemie spezielle Regeln: Die Teilnehmer müssen sich vorab per E-Mail an jugendfoerderung@bad-toelz.de oder über Facebook und Instagram anmelden. Am Samstag, 27. Juni, werden dann Kleingruppen gebildet, die ab 11 Uhr zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Bereichen der Stadt Müll einsammeln. Jeder Teilnehmer erhält zum Schluss eine Brotzeit.

Betrieb im Bürgerhaus startet am 15. Juni 

Für eine künstlerische Bearbeitung will Peter Remmling das Ramadama nutzen – was er eigentlich schon bei der ursprünglich geplanten landkreisweiten Aktion im April vorhatte. Der in Tölz lebende Künstler wird am 27. Juni zusammen mit interessierten Jugendlichen losziehen und eine noch nicht näher definierte Kunstaktion daraus entwickeln. Sie ist Teil des Kulturprojekts „Heimatperlen“ des BRK-Mehrgenerationenhauses, das vom Bayerischen Sozialministerium gefördert wird.

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In der Zeit der coronabedingten Schließung ihrer Einrichtungen war die Jugendförderung übrigens nicht untätig. „Wir haben viel auf die Beine gestellt und online Kontakt gehalten“, erklärt Späth. „Aber ohne die direkten Begegnungen ist unsere Arbeit nicht dasselbe.“  

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