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Hier ist jeder willkommen: Sozialplaner Armin Ebergsberger (re.) begrüßt die Gäste der Eröffnungsfeier im „WeltRaum“.  

Eröffnung am Vichyplatz

Unendliche Möglichkeiten im „WeltRaum“

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Bad Tölz –  Ein Treffpunkt für Jung und Alt, für Einheimische und Eingewanderte, Veranstaltungsort für Deutsch-Kurse und fürs „Café International“: All das ist der „WeltRaum“ am Vichyplatz, der gestern eröffnet wurde.

Große Fensterfronten, helle Wände, freundliche Sitzecken: Der WeltRaum zeigt schon rein optisch, dass er jeden willkommen heißt. Gestern Nachmittag wurde die neue Begegnungsstätte am Vichyplatz offiziell eröffnet.

Es sei eine „besondere Einrichtung“, sagte Bürgermeister Josef Janker, der den Namen „WeltRaum“ sehr passend fand. Der Raum sei ein wichtiger Baustein, der die soziale Kompetenz der Tölzer stärke. Es gebe viele Möglichkeiten der Nutzung.

Einige davon stellte Sozialplaner Armin Ebersberger im Anschluss vor: „Ich bin schon gefragt worden, ob das hier eine Außenstelle des Jugendcafés sei. Aber es ist nicht nur das.“ Der Belegungsplan sei noch vorläufig, viele freie Termine gibt es aber nicht mehr.

Einmal in der Woche, dienstags von 16 bis 20 Uhr, soll der offene Treff der Jugendförderung im „WeltRaum“ stattfinden. Jeden Tag gibt es dort auch die Möglichkeit, Deutsch zu lernen: Entweder mit dem Computer-Angebot des Vereins AsylPlus oder in Kursen, die das Mehrgenerationenhaus organisiert. Täglich wird von 9 bis 14 Uhr ein Mitarbeiter von AsylPlus den Raum betreuen.

Aber auch für den Arbeitskreis Senioren steht der neue Raum offen. Ein Generationentreff ist für Donnerstag von 17 bis 20 Uhr vorgesehen. Jeden Freitag von 16 bis 22 Uhr wird der „WeltRaum“ zum „Café International“: Zielgruppe sind interkulturell Interessierte, die an einem gegenseitigen Kennenlernen interessiert sind. Dass dieser Name nicht, wie ursprünglich einmal geplant, für den Raum an sich ausgewählt wurde, hat einen Grund: „Wir wollten das Wort ,Café‘ vermeiden, weil wir klar machen möchten, dass wir keine Konkurrenz für die Gastronomie sind“, sagte Ebersberger.

In nur einem halben Jahr wurde aus der Idee Wirklichkeit. Die Kosten für den Umbau des ehemaligen Ladengeschäfts in eine Begegnungsstätte konnte gestern niemand der Anwesenden beziffern. Getragen wurden sie jedenfalls von der Stadt.

„Es ist ein wichtiges Signal nach außen“, sagte Ebersberger. Er hofft, dass mit der neuen Lokalität besonders auch Jugendliche aus der näheren Umgebung des „WeltRaums“ angesprochen werden können. „Ich bin froh, dass wir hier mehr Platz haben.“

Von allen Beteiligten erhoffe er sich „eine erfolgreiche und erfreuliche Zusammenarbeit“, sagte Janker. Eine weitere Kooperation ist im Gespräch: Auch die Theatergemeinschaft Komische Gesellschaft und Lust werden sich aller Voraussicht nach im „WeltRaum“ einbringen.

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