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„Betreten verboten“: Das Schild gilt in erster Linien für das Gerüst und den Mittelteil der „Heiligen Stiege“. Die seitlichen Aufgänge in der hinteren Kalvarienbergkirche können weiter genutzt werden.

Tölzer Kalvarienbergkirche

Voruntersuchung für Innenrenovierung

Seit einiger Zeit steht in der Kirche auf dem Tölzer Kalvarienberg ein Baugerüst. Nötig ist das, um Decke und Deckengemälde genauer zu untersuchen.

Bad TölzWenn in Kirchen gebaut oder saniert wird, dann dauert das. Jede Kirchenverwaltung kann ein Lied davon singen, wie langwierig die Verfahren und Entscheidungsprozesse sind.

So haben die Gerüste, die derzeit im hinteren Teil der Kalvarienbergkirche aufgebaut sind, noch längst nicht zu bedeuten, dass nun die – schon seit Jahren angesprochene und nötige – Innenrenovierung des Tölzer Wahrzeichens begonnen wird. Auch geht es nicht um Notsicherungsmaßnahmen.

Es handelt sich vor allem um Vorarbeiten und -untersuchungen. So sind seit Jahren kleine Risse in der Decke und im Deckengemälde zu sehen. Aufgrund der Gutachten werden unter anderem Kostenschätzungen erstellt, die dann Grundlage der Entscheidungsprozesse in den unterschiedlichen kirchlichen Gremien im Ordinariat sind. Das kann durchaus Jahre dauern.

Die „Heilige Stiege“ – das Vorbild steht in Rom – kann trotz des Gerüsts über die Seitenaufgänge bestiegen werden. Der Hinweis „Betreten verboten, Eltern haften für ihre Kinder“ gilt vor allem für das Gerüst und den mittleren Teil. Das Gerüst soll nach den Untersuchungen laut Kaspar Demmel von der Pfarrverbandsverwaltung wieder abgebaut werden.

Viele Eltern in der Pfarrei hoffen, dass dies bis Karsamstag geschieht. Denn schon zweimal folgten viele Kinder der Einladung von Stadtpfarrer Peter Demmelmair, mit ihm am Tag vor Ostersonntag die Heilige Stiege knieend hinauf zu beten, so wie das früher der Brauch war.  bib

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