Die Inhaber von „Siam Gym“ freuen sich: Emanuel Globisch und Jennifer Kinshofer zeigen die neuen Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Farchet.
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Die Inhaber von „Siam Gym“ freuen sich: Emanuel Globisch und Jennifer Kinshofer zeigen die neuen Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Farchet.

„Siam Gym“ zieht ins Tölzer Farchet

Tölzer Kampfsportschule findet neue Heimat und startet nach Corona-Zwangspause in den Trainingsbetrieb

  • Patrick Staar
    vonPatrick Staar
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Vor einem halben Jahr musste das Tölzer „Siam Gym“ coronabedingt zusperren. Seither hat sich einiges getan. Im Februar zog die Kampfsportschule in die Förchenholzstraße im Farchet um. Nun ist alles eine Nummer größer als gewohnt: Die Fläche hat sich von 100 auf 300 Quadratmeter erhöht, es gibt mehr Trainer und mehr Kurse.

Bad Tölz - Monatelang waren die Inhaber Jennifer Kinshofer und Emanuel Globisch zuletzt mutterseelenalleine in der ehemaligen Lagerhalle. Außer ihnen durften lediglich Handwerker die Räume betreten. Diese verlegten neue Böden, zogen Wände ein und installierten neue Toiletten. Bereits am 22. März waren die Arbeiten abgeschlossen. „Es hat geheißen, dass wir an dem Tag aufsperren dürfen, aber das hat das Ministerium nicht genehmigt“, sagt Kinshofer. Erst vor wenigen Tagen durften Kinshofer und Globisch die Türen für die ersten Gäste öffnen. „Sechs Monate geschlossen – das war schon brutal“, sagt Globisch. Kinshofer hofft nun, dass sie nicht mehr coronabedingt in regelmäßigen Abständen auf- und zusperren muss: „Das kann man keinem wünschen.“

Wegen der niedrigen Inzidenz sind die Rahmenbedingungen besser als erwartet

Der Umzug an die Förchenholzstraße im Farchet erfolgte im Februar. Ihr altes Domizil an der Bairawieser Straße hatte das „Siam Gym“ verlassen müssen, nachdem dem Studio der Mietvertrag gekündigt worden war.

Fürs Erste seien die Leute einfach glücklich, dass sie wieder trainieren dürfen, „und wir sind es auch. Es ist schön, dass wieder Leben drin ist.“ Da die Corona-Inzidenz unter 50 gesunken ist, sind die Rahmenbedingungen besser als gedacht und besser als im vergangenen Jahr. So ist beispielsweise seit letzter Woche Thai-Boxen mit Körperkontakt wieder erlaubt. „Bisher konnte man höchstens sagen: fühl’ dich getroffen“, sagt Kinshofer lachend. In den Trainingsräumen gibt es außerdem keine Maskenpflicht, auch ein Probetraining ist erlaubt.

Yoga und Zumba - das Angebot soll breiter werden

Neben dem gewohnten Thai-Boxen, Siam Fit und „normalem“ Boxen gibt es nun viele weitere Kurs-Angebote. Die fünf internen Trainerinnen und Trainer betreuen das Dreikampf-Gewichtheben, die Step Aerobic und Jumping Fitness. Zudem haben sich drei externe Trainerinnen eingemietet. Sie kümmern sich um Yoga und Zumba. „Es war uns wichtig, dass wir breiter aufgestellt sind, damit wir mehr Leute erreichen“, betont Globisch. Er hofft, dass sich nun einige neue Mitglieder dem Siam Gym anschließen. „Es ist aber nicht unser Ziel, ein Riesen-Studio zu werden. Bei uns geht es immer noch familiär zu.“

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