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Im Landratsamt auf der Flinthöhe ist Platz rar.

Antrag genehmigt

Tölzer Landratsamt braucht mehr Platz: Teilausbau des Dachgeschosses

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Dem Tölzer Landratsamt geht der Platz aus: Jetzt soll ein Teil des Dachgeschosses ausgebaut werden - für rund 765.000 Euro.

Bad Tölz-Wolfratshausen– Die Zahl der Mitarbeiter im Landratsamt und seinen Außenstellen ist stetig gewachsen. Waren 2002 nur 291 Menschen in der Kreisverwaltung beschäftigt, sind es jetzt 421. In Verbindung mit Teilzeitmodellen führt das auch zu einem deutlich höheren Bedarf an Arbeitsplätzen. Um hier weitere zu schaffen, stimmt der Kreis-Bauausschuss jetzt dem Teilausbau des Dachgeschosses am Landratsamt zu. Die Pläne dafür stellte Hauptamtsleiter René Beysel vor.

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„Wir haben in den vergangenen Jahren sämtliche Räume genutzt, die zu nutzen sind“, verdeutlichte Beysel das Problem. Im Souterrain wurden beispielsweise weitere Arbeitsplätze geschaffen. „Die Möglichkeiten sind mittlerweile aber erschöpft.“ Letzte Option ist das Dachgeschoss. Ein Teil soll im kommenden Jahr ausgebaut werden. Dann könnte das Archiv nach oben ziehen, das momentan Räume im ersten Stock belegt – „in bester Lage“, so Beysel. Werden diese Zimmer frei, könnten zehn weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Von denen wird es auch einige im Dachgeschoss geben. „Es handelt sich um ein Arbeitsarchiv. Das Bauamt arbeitet mit den Unterlagen“, sagte Beysel.

Zudem soll 2020 noch der Einbau eines Schulungs- und Besprechungsraums erfolgen. Auch das ist notwendig. Derzeit würden die Mitarbeiterschulungen nämlich im Bereich der Einsatzzentrale des Katastrophenschutzes abgehalten.

Ob das Dachgeschoss dauerhaft als Archiv genutzt werden muss, wird sich zeigen. Man müsse mal abwarten, wie die Digitalisierung voranschreite. „Man könnte den Bereich später auch als Büros nutzen“, so Beysel.

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Ob denn die Statik die Nutzung als Archiv hergebe, wollte Alois Bauer (FW) wissen. Ja, antwortete Beysel. Das sei untersucht worden und sei kein Problem. Schließlich befinde sich das heutige Landratsamt in einem ehemaligen NS-Gebäude, errichtet mit viel Beton, „in einer Zeit, als man von oben andere Sachen erwartet hat als nur Schnee“, so der Hauptamtsleiter.

Stelle sich der Teilausbau als praktikabel heraus, wäre eine Nutzung weiterer Dachgeschossbereich in Zukunft ebenfalls denkbar. „Wir hoffen aber auch, dass der Anstieg beim Personal auch mal wieder weniger wird“, merkte Vize-Landrat Thomas Holz (CSU) an, der die Sitzung leitete.

Der Ausbau wird den Landkreis einiges kosten: Für die kommenden beiden Jahre müssen knapp 765 000 Euro eingeplant werden.  

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