Schreckliches Zug-Unglück: Großeinsatz läuft - wohl mindestens ein Todesopfer

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Coronavirus - Berliner Tafel
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Versorgt werden die Kunden in Tölz fürs Erste mit weitgehend vorgepackten Kisten.

Ab Samstag

Tölzer Tafel nimmt Verteilung wieder auf

  • Veronika Ahn-Tauchnitz
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Das ist eine gute Nachricht: Bei der Tölzer Tafel bekommen Bedürftige bald wieder Lebensmittel - allerdings mit verändertem Konzept.

Bad Tölz – Die Tölzer Tafel versorgt Woche für Woche Menschen mit Lebensmitteln, denen es oft am Nötigsten fehlt. Eigentlich. Denn die Corona-Pandemie bremste auch die ehrenamtlichen Helfer aus. Zwar gab es kurz vor Ostern eine Sonderverteilung, eigentlich aber ruht der Tafelbetrieb seit Mitte März. Das wird sich jetzt ändern: Mit Lockerung der Kontaktbeschränkungen nehmen auch die Tafelhelfer am kommenden Samstag, 25. April, wieder ihre Arbeit auf – allerdings mit verändertem Konzept.

Normalerweise standen die Lebensmittel sortiert in Kisten auf langen Tischen. Die Kunden gingen daran vorbei und wurden von den Helfern mit den Lebensmitteln versorgt. Dabei ging es an den beiden Verteilstellen in der Lettenholzschule und in der Südschule schon mal recht eng zu. Um immer den nötigen Sicherheitsabstand zu wahren und die Kontakte generell zu minimieren, gibt es ab Samstag einige Änderungen.

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Die Verteilstelle in der Lettenholzschule entfällt bis auf Weiteres. Stattdessen kommen die Abnehmer von dort ebenfalls zur Südschule an der Krankenhausstraße. Für sie beginnt die Verteilung um 17 Uhr. Wer bislang schon in der Südschule versorgt wurde, kommt um 18.30 Uhr. „Die Ausgabe findet unter besonderen Hygiene-Bestimmungen statt“, betont Tafelsprecher Reinhold Pohle. „Alle Helfer tragen Masken, wenn möglich sollen auch die Abnehmer Masken aufsetzen.“ Damit sich im Verteilraum kein Gedränge bildet, werden maximal drei bis vier Kunden zeitgleich eingelassen. Die anderen warten im Außenbereich. Ordner sorgen dafür, dass auch dort der Mindestabstand immer eingehalten wird.

Auch für die ehrenamtlichen Helfer selbst gibt es Änderungen. „Viele unserer Helfer gehören wegen ihres fortgeschrittenen Alters zur Risikogruppe, deshalb setzt die Tafel verstärkt auf jüngere Mitarbeiter“, sagt Pohle. Beim Vorsortieren der Ware kommen zudem weniger Menschen zum Einsatz, damit auch dabei alle notwendigen Abstände gewahrt werden können. Dasselbe gilt für die Fahrer und Beifahrer der Tafelfahrzeuge. Versorgt werden die Kunden dann mit weitgehend vorgepackten Kisten. Individuelle Wünsche können demnach nicht, beziehungsweise nur bei wenigen Produkten berücksichtigt werden. Den Inhalt der Kisten packen die Abnehmer dann im Freien in ihre eigenen Taschen um.

Die Heimbelieferungen für alle, die nicht mehr in der Lage sind, zu den Ausgabestellen zu kommen, werden ebenfalls ab dem kommenden Samstag wieder aufgenommen. Auch hier erfolgt die Übergabe weitgehend kontaktlos. 

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