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Die Nordspange soll den Tölzer Verkehr entlasten.

Verbesserung für Anlieger?

Tölzer Umgehung: Besserer Lärmschutz an der Nordspange

Der Tölzer Stadtrat hat sich mit der überarbeiteten Planung des Staatlichen Bauamts für die Tölzer Umgehungsstraße befasst. An der Nordspange soll der Lärmschutz verbessert werden.

Bad Tölz – Eine „grundsätzliche Verbesserung für die Anlieger“, vor allem beim Lärmschutz, erkennt das Tölzer Bauamt in der Tektur, also der Korrektur, des Planfeststellungsentwurfs zur Nordumgehung. Die Verwaltung hatte die von der Regierung von Oberbayern vorgelegten Änderungen geprüft, der Stadtrat stimmte ihnen nun uneingeschränkt zu.

Bauamtsleiter Christian Fürstberger trug den Räten die Details vor. Wichtigster Punkt: Der Lärmschutz für die Anlieger ist deutlich verbessert worden. So wurden die Lärmschutzwände entlang der Lettenholz-Wohnblöcke so erhöht, dass laut Fürstberger nun keine Lärmschutzmaßnahmen mehr an den Gebäude selbst nötig sind. In der alten Planung wären zum Beispiel bei einigen Schlafräumen im Dachgeschoss speziell gedämmte Fenster notwendig gewesen, da die Immissionen zu hoch gewesen wären. Erfreulich sei auch, dass die Lärmschutzwälle verlängert wurden.

Zur Tektur, die die Regierung von Oberbayern, der Stadt vorlegte, gehört auch die von der Gemeinde Gaißach geforderte Einfädelspur für Rechtsabbieger.

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Schließlich soll auch die Allgaustraße nicht mehr nur als öffentlicher Feld und Waldweg weiterexistieren, sondern im Rahmen des Umgehungsstraßenbaus verlegt und als Gemeindestraße wiederhergestellt werden.

Stadtrat Franz Mayer (Grüne) wollte von Christian Fürstberger wissen, wie es denn mit dem Streckenabschnitt vom Moraltverteiler bis hinauf zur Abzweigung Gaißacher Straße weitergehen solle, wenn die Nordumgehung mal in Angriff genommen werde. Er werde auch oft gefragt, was mit der Fußgängerbrücke zum Winet geschehen werde.

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Fürstberger erinnerte an seine Worte in der Bürgerversammlung. Da hatte er schon erklärt, dass das Staatliche Bauamt Weilheim eine Erneuerung der Brücke plane, die so breit sein werde, dass auch die Strecke vom Moraltverteiler herauf ausgebaut werden könne. Diesen Ausbau hätten die Planern hintangestellt, „um zuerst den Knoten an der Kaserne zu lösen“. Der mehrstreifige Ausbau der Bundesstraße steht zwar auf der Agenda, sei aber noch nicht spruchreif.

Infos zur Tektur

Unterlagen zur Tekturplanung des Straßenbauamts

Christoph Schnitzer

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