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Abreise Richtung Josefstal: Jugendseelsorger Volker Napiletzki (li.) verlässt das Dekanat, Jugenddekanatspfarrerin Doris Wild (2. v. li.) und Jugendliche bereiteten ihm einen herzlichen Abschied.

Evangelisches Dekanat 

Türenöffner mit Strohhut und Sonnenbrille

Einen herzlichen Abschied bereiteten Jugendliche aus dem Dekanat dem Jugendreferenten Volker Napiletzki. Er wechselte nach Josefstal.

Bad Tölz Reisen mit Jugendlichen nach Palästina, Leidenschaft fürs Kochen und die unverkennbaren Markenzeichen Strohhut und Sonnenbrille: So stellten junge Leute aus dem evangelischen Dekanat ihren Jugendreferenten Volker Napiletzki in einem Gottesdienst zu seiner Verbschiedung dar. Napiletzki verlässt nach zwölf Jahren das Dekanat und arbeitet künftig im Studienzentrum für evangelische Jugendarbeit in Josefstal nahe dem Schliersee.

Eine besondere Rolle bei der Vorführung der Jugendlichen spielte eine Tür aus Pappe. Deren Bedeutung erklärte Dekan Martin Steinbach in seiner Predigt. „Du hattest ein Gespür dafür, wann sich Türen auftun, und was man mitbringen muss, um durch eine Türe hindurchzugehen“, sagte der Geistliche.

Immer mindestens einen Spalt breit offen gehalten habe er etwa die Tür nach Palästina – dank der engagiert gepflegten Partnerschaft des Dekanats mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land mit fast jährlichen Besuchen.

Allgemein habe sich Napiletzki in den vergangenen zwölf Jahren als durchaus belastbar erwiesen. So sei unter seiner Betreuung im Jugendbereich viel an inhaltlicher Arbeit gewachsen. Ein Ausdruck dessen ist, dass einige Jugendliche mittlerweile in leitenden Funktionen im Jugendverband der evangelischen Kirche tätig sind. Dekanatsjugendpfarrerin Doris Wild hob hervor, dass Napiletzki den Glauben in modernen Formen weitergegeben habe. So sang die Gemeinde in der Johanneskirche den Popsong „One of us“.

In Josefstal wird sich der 50-Jährige, der Vater von zwei großen Kindern ist, an „Tagen der Orientierung“ um Schulklassen sowie um schulbezogene Jugendarbeit mit einheimischen Jugendlichen und jungen Flüchtlingen kümmern.

Birgit Botzenhart

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