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Harald Vorleuter, scheidender Schulleiter des Tölzer Gymnasiums.

Gabriel-Von-Seidl-Gymnasium

Vorleuter-Nachfolge ist noch offen

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Harald Vorleuter verlässt das Tölzer Gymnasium. Noch gibt es keinen Nachfolger für den Schulleiter.

Bad Tölz – „Wenn du aufhörst, dich zu verändern, bist du am Ende.“ Dieses Zitat des amerikanischen Politikers, Schriftstellers und Naturwissenschaftlers Benjamin Franklin hat Harald Vorleuter auf die Einladungskarten zu seiner Abschiedsfeier drucken lassen. Wie berichtet verlässt der Schulleiter zum 31. Juli das Tölzer Gabriel-von-Seidl-Gymnasium. Tags darauf tritt er seine neue Stelle als Ministerialbeauftragter in Kulmbach an, wo er die Aufsicht über die 34 Gymnasien in Oberfranken führt.

Wie es im neuen Schuljahr am Tölzer Gymnasium weitergeht, ist derweil noch unklar. „Das Besetzungsverfahren für die Nachfolge von Herrn Dr. Vorleuter als Schulleiter am Gabriel-von-Seidl-Gymnasium Bad Tölz läuft noch“, erklärt Julia Graf, Sprecherin des Kultusministeriums, auf Anfrage des Tölzer Kurier. Die Stelle sei am 28. April ausgeschrieben worden, die Bewerbungsfrist habe am 19. Mai geendet.

„Die Zahl der Bewerbungen liegt im üblichen Umfang für ausgeschriebene Schulleiterstellen an Gymnasien“, so Graf. Die Entscheidung treffe letztlich Kultusminister Ludwig Spaenle, und zwar „nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung, gestützt in erster Linie auf die dienstlichen Beurteilungen der Bewerberinnen und Bewerber“.

Das Ministerium sei bemüht, das Besetzungsverfahren möglichst zügig zum Abschluss zu bringen. Dies könne jedoch „einige Zeit in Anspruch“ nehmen. Nach der Entscheidung bestehe zudem noch eine 14-tägige Einspruchsfrist für die nicht erfolgreichen Bewerber.

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