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Am Weihnachtsbaum die LED-Lichter brennen: Der Christbaum in der Marktstraße verbraucht deutlich weniger Strom als früher.

Interview mit Stadtwerke-Chef Walter Huber

Warum am Tölzer Christbaum LEDs statt Glühlampen brennen

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Überall blinkt und strahlt es: kaum ein Haus ohne Weihnachtsbeleuchtung. Aber wie wirkt sich das eigentlich auf die Stromrechnung aus?

Bad TölzKurier-Redakteurin Melina Staar hat bei Stadtwerke-Chef Walter Huber nachgefragt.

Herr Huber, um wie viel steigt eigentlich der Stromverbrauch in der Vorweihnachtszeit?

Der Stromverbrauch der Haushaltskunden in Kilowattstunden steigt im Dezember gegenüber einem gleichlangen Vergleichszeitraum im Sommer im Durchschnitt um etwa 30 Prozent. Die maximale Bezugsleistung in Kilowatt, abends um etwa 18 Uhr, um rund 50 Prozent gegenüber dem Sommer. Sprich, im Winter wird mehr und ungleicher verteilt Strom verbraucht.

Was spart man sich durch eine Umstellung auf LED-Lichter am Christbaum?

Der Christbaum in der Marktstraße zum Beispiel spart durch die Umstellung seiner 13 Lichterketten auf LED etwa 50 Prozent elektrische Energie. Das sind etwa 200 Kilowattstunden während der 30 Tage, die die Beleuchtung in Betrieb ist, gegenüber einer klassischen Glühlampenbeleuchtung.

Wie weit ist die Stadt bei der Umstellung auf energiesparende Weihnachtsbeleuchtung?

Außer beim Christbaum verwenden wir bei den restlichen Weihnachtsbeleuchtungen meist noch Glühlampen. Die Benutzungsdauer ist bei Weihnachtsbeleuchtungen so klein, dass es nicht wirtschaftlich ist, eine funktionierende Beleuchtung auf LED-Technik umzustellen. Wenn wir defekte Anlagen austauschen, dann machen wir das natürlich schon. Bei der normalen Straßenbeleuchtung, die das ganze Jahr in Betrieb ist, sind wir zu über 50 Prozent auf neue Spartechnik umgestiegen. Hier kommt ein neues Beleuchtungskonzept für die ganze Stadt.

Lesen Sie auch: 25 Jahre Tölzer Christkindlmarkt: Erst Versuchsballon, heute Aushängeschild

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