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Derzeit finden wie berichtet auf dem Jahn-Gelände große Bauarbeiten statt, in deren Zuge ein neuer Kindergarten entsteht.

Notdach 

Wasserschaden in der Turnhalle der Jahnschule

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Weil die Turnhalle an der Jahnschule in den Sommerferien Wasser eingedrungen ist, ist die Halle derzeit gesperrt und wird saniert. Für Schüler bedeutet das Umstellungen. 

Bad Tölz – Die Turnhalle an der Jahnschule ist derzeit gesperrt. Wie Birte Otterbach, Sprecherin der Stadt Bad Tölz, auf Nachfrage mitteilt, ist wohl in den Sommerferien über eine der Oberlichten Wasser in die Halle eingedrungen. „Das wurde erst spät bemerkt“ – nämlich als die Schule wieder losging. In einem Nebenraum, in dem Geräte gelagert sind, sammelte sich das Wasser. Mit einem Notdach wurde die entsprechende Stelle abgedeckt. „Das Wasser muss raus und dann alles getrocknet werden“, so Otterbach. Danach müssen die Wände gestrichen, alles gereinigt und isoliert werden. „Sobald die Messung anzeigt, dass die Raumluft unbelastet ist, kann die Halle wieder genutzt werden.“ Von mindestens drei bis vier Wochen Sperrung sei aber auszugehen.„Das ist sehr bedauerlich, aber die Halle kann erst wieder betreten werden, wenn dies gefahrenfrei möglich ist.“

Derzeit finden wie berichtet auf dem Jahn-Gelände große Bauarbeiten statt, in deren Zuge ein neuer Kindergarten entsteht. Auch die Turnhalle soll neu gebaut werden. Ob der Wasserschaden mit den Abrissarbeiten in unmittelbarer Nähe zusammenhänge, lasse sich schwer sagen, so Otterbach. Das Dach der Jahn-Turnhalle sei schon seit längerem „nicht 100 Prozent in Ordnung“.

Was bedeutet die Sperrung für den Schulsport? „Wir hoffen, dass das Wetter so ist, dass die Kinder sich möglichst lange draußen bewegen können“, so Otterbach. Eine Alternative, also etwa in andere Hallen auszuweichen, gebe es nicht. „So kurzfristig ist das nicht möglich, da die Hallenzeiten allesamt vergeben sind.“ Es bleibe zu hoffen, dass der Schaden schnell zu beheben sei.

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Zumindest eine neue Bewegungsmöglichkeit gibt es demnächst für die Schüler der Jahnschule. Während der Bauarbeiten muss der Pausenhof aus Sicherheitsgründen verlegt werden. Zwischen dem sanierten Altbau und den verbliebenen beiden Häusern Richtung Krottenbach soll ein Seilklettergerüst errichtet werden. „Wir gehen davon aus, dass wir diese Arbeiten in den Herbstferien erledigen können, auch wenn die Männer des Betriebshofes in der Woche vor Leonhardi schon stark beansprucht sind“, äußert sich Bürgermeister Josef Janker laut einer Pressemitteilung der Stadt optimistisch. „Die Baumaßnahmen sind für die Schüler ohnehin schon eine Herausforderung. Mit dem neuen Klettergerät hoffen wir, über die schwierige Zeit ein wenig hinwegzuhelfen.“

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Janker bedankt sich beim Elternbeirat für die gute Zusammenarbeit. Dieser hat sich mit einem erheblichen Beitrag an den Kosten in Höhe von etwa 21 000 Euro beteiligt. Zusätzlich wird ebenfalls in den Ferien für die Zeit der Bauarbeiten ein Bolzplatz auf dem ehemaligen großen Pausenhof in Richtung Jahnstraße angelegt. Ein Zaun sichert den Spielbereich von der Baustelle ab.  

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