Aufnahme Mariens in den Himmel: Die Tölzer Stadtpfarrkirche feiert am Dienstag Patrozinium.

Werk von Christoph Heiß wird um 10 Uhr heute aufgeführt

„Tölzer Messe“ zum Patrozinium

Die Pfarrei Maria Himmelfahrt feiert ihr Patrozinium am Dienstag, 15. August, dem Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, mit einem festlichen Gottesdienst um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche.

Bad Tölz Chor und Instrumentalensemble der Stadtpfarrkirche bringen die „Tölzer Messe“ von Christoph Heiß, sowie die Motette „Salve Regina“ von Joseph Rheinberger zur Aufführung. Die feierliche Vesper um 18 Uhr in der Stadtpfarrkirche wird von der Choralschola gestaltet.

Christoph Heiß wurde vor 200 Jahren, am 15. Januar 1817 in Tölz geboren, sein Vater war Pfarrorganist. Heiß spielte bereits in jungen Jahren meisterhaft Klavier und erregte großes Aufsehen durch sein Spiel auf dem sogenannten „Streichklavier“, ein von seinem Vater entwickeltes Instrument. Konzertreisen führten ihn bis nach London, wo er auch Paganini getroffen haben soll. Nach einer Zeit als Klavierlehrer in München nimmt Heiß 1841 die frei gewordene Tölzer Messner- und Kirchenmusikerstelle an. 1847 wird ihm die Stelle als Münchner Domkapellmeister angeboten, welche er aber ablehnt.

Beim Abbau der Heilig-Grab-Kulisse stürzt er am 14. April 1868 vom Hochaltar ab und stirbt einen Tag später. Seine Missa solemnis in C-Dur aus dem Jahre 1863, genannt „Tölzer Messe“, wurde 1993 von Johannes Fischer neu herausgegeben und an hohen Festtagen immer wieder vom Tölzer Kirchenchor aufgeführt.

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