Abfallwirtschaftsunternehmen

WGV: Neue Büros, neue Mitarbeiter

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Gebaut wird derzeit auf dem Gelände der WGV Quarzbichl. Für 1,1 Millionen Euro entsteht dort ein Bürotrakt. Nötig sind die neuen Räume, weil ab 2018 einiges an Mehr-Arbeit auf das landkreiseigene Abfallwirtschaftsunternehmen zukommt.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Im Moment kümmern sich noch die 21 Landkreis-Gemeinden um den Einzug der Müllgebühren, voraussichtlich ab 2018 wird das zentral über das AWU geregelt. Dafür sind Mitarbeiter nötig – und weitere Büros, die derzeit auf dem Gelände der WGV Quarzbichl entstehen. „Die Mitarbeitereinstellung planen wir zum 1. Oktober. Operativer Arbeitsbeginn ist am 1. Dezember“, sagte Reiner Späth, Chef des AWU, in der Sitzung des Verwaltungsrats. Wie weit man denn mit der Datenübernahme aus den Gemeinden sei, wollte Landrat Josef Niedermaier wissen. Man arbeite momentan mit drei Pilotgemeinden und einem beauftragten Unternehmen, antwortete Späth.

Er machte aber auch klar, dass es ganz ohne Unterstützung der Gemeinden in Zukunft nicht gehen wird. Genaueres soll im Mai in einer Bürgermeister-Dienstbesprechung geklärt werden.

Vor der Verwaltungsratssitzung hatten die Mitglieder einen kleinen Rundgang durch die neuen Räume bekommen. Der bisher mit einem Pultdach versehene eingeschossige Baukörper wurde aufgestockt. 400 weitere Quadratmeter sind so entstanden. Dort soll unter anderem ein Bürgerbüro samt Abfallberatung Platz finden. Auch der Betriebsrat erhält dort einen neuen Raum. „In seinem alten befindet sich jetzt nämlich der Aufzugschacht“, sagte Späth. Denn natürlich seien die Bereiche im ersten Stock barrierefrei zugänglich.

Für die Belichtung sorgen nicht nur Fenster, sondern auch Tageslichtschächte in der Decke. Auf den ersten Blick strahlen die so hell wie Lampen, es ist aber tatsächlich das reflektierte Sonnenlicht, das die Räume erreicht. Beheizt wird der Bau mit Abwärme aus dem Blockheizkraftwerk, das mit Biogas aus der WGV-eigenen Anlage läuft.

1,1 Millionen Euro investiert das landkreiseigene Abfallwirtschaftsunternehmen in die Erweiterung. „Das ist sehr großzügig hier“, befand Gabriele Skiba (SPD). Klaus Trischberger (CSU) gefiel es. „Zu klein ist schnell mal was.“ Ende Mai sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. 

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