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So könnte nach den Vorstellungen des Architekten Titus Pernthaler der Eingangsbereich zum künftigen städtischen Spa aussehen. Ob dieser Planer auch zum Zuge kommt, darüber hat der Stadtrat das letzte Wort.

"Natura Bad Tölz"

Wichtige Spa-Entscheidungen fallen 2017

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Bad Tölz - Die Entscheidung, welcher Architekt das städtische Spa „Natura Tölz“ an der Bockschützstraße bauen soll, wird der Stadtrat in einer seiner ersten Sitzungen des neuen Jahres treffen, also im Januar oder Februar 2017.

Das kündigte Stadtkämmerer Hermann Forster jüngst in der Sitzung des Gastgebervereins „Gesundes Bad Tölz“ an. „Ich denke, dass wir uns mit dem Sieger des Architektenwettbewerbs einigen können“, so Forster. „Wenn der Stadtrat nicht zustimmt, dann werden wir mit dem Zweitplatzierten verhandeln.“

Wie berichtet hat eine Jury aus Vertretern der Stadtverwaltung und aus externen Experten aus 16 eingereichten Vorschlägen den Entwurf von Titus Pernthaler aus Graz zum Gewinner eines Architektenwettbewerbs gekürt. Seine Idee: Drei von Grundriss her jeweils leicht geknickte Gebäudeteile, verbunden durch ein zentrales, Y-förmiges Herzstück mit Glasdach. Das Ensemble soll sich organisch ins Gelände integrieren.

„Das Spa wird in keinem Fall genau so gebaut wie im Architektenwettbewerb vorgestellt“, stellte Forster klar. Viele konkrete Anforderungen würden erst noch festgelegt, und zwar auch im Hinblick auf die Bedürfnisse des künftigen Betreibers. Den will man deshalb so schnell wie möglich an Bord holen. „Ihn schon in der Planung dabei zu haben, ist entscheidend, denn er weiß, was er braucht, damit er das Spa nachher auch wirtschaftlich betreiben kann.“ Demnächst werde eine europaweite Ausschreibung erfolgen. Noch im ersten Halbjahr 2017 solle dann die Entscheidung für einen Betreiber fallen, so Forster.

Positiv überrascht zeigte sich Forster von regen Bürgerinteresse an den Spa-Entwürfen. Die 16 Einreichungen des Architektenwettbewerbs waren wie berichtet zwei Wochen in der Jahnschule ausgestellt. Allein an einem Samstag, an dem Bauamtsleiter Christian Fürstberger als Ansprechpartner vor Ort war, seien über 100 Interessierte gekommen. „Und auch sonst war ständig Betrieb“, so der Kämmerer. Für viele Besucher seien die Modelle und Pläne freilich noch sehr erklärungsbedürftig gewesen. Die Ausstellung in der Jahnschule wurde mittlerweile abgebaut. Doch die Modelle der Erst- bis Viertplatzierten sind jetzt im Schaufenster des Kleinen Kursaals zu besichtigen.

Die häufigste Frage lautet nun: „Wann wird gebaut?“ Forsters Antwort: Allein die Planungsphase dauere „sicher noch ein bis eineinhalb Jahre.“ Bevor die Stadt anfange, das Spa zu errichten, müsse sie zuerst dem Sportstudio Hirsch, das jetzt noch an dieser Stelle steht, einen adäquaten Ersatzneubau im künftigen benachbarten Hotelkomplex an der Arzbacher Straße anbieten können. Deshalb, so ergänzte Bürgermeister Josef Janker, „pressiert es, dass wir mit dem Hotel weiterkommen. Wir wollen aus dem ganzen Projekt nicht den Drive rausnehmen.“

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