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„Sauber und aufgeräumt“: An den Glascontainern an der Arzbacher Straße in Bad Tölz sieht es mittlerweile wieder ordentlich aus. 

Nach den Feiertagen gab es Beschwerden

Wieder alles sauber am Glasontainer

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Zuletzt häuften sich in Bad Tölz Beschwerden über die mangelhafte Leerung von Glascontainern. Aktuell aber scheint sich die Lage wieder normalisiert zu haben.

Bad Tölz– Der Ärger brandete an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet auf: Zuletzt häuften sich in Bad Tölz Beschwerden über die mangelhafte Leerung von Glascontainern. Aktuell aber scheint sich die Lage wieder normalisiert zu haben.

Wie berichtet hatte sich Mitte Januar Georg Rinner von gleichnamigen Autohaus über den„Saustall“ an den Glascontainern an der Demmeljochstraße beschwert. Kurz darauf meldete sich ein weiterer Leser in der Redaktion. Er berichtete, dass die Container auf dem Parkplatz an der Arzbacher Straße „links und rechts überquellen und der Boden mit Glas und Flaschen übersät ist“.

Glascontainer in Bad Tölz werden jetzt zweimal wöchentlich geleert

Die Leerung der Container erledigt die Firma Haibel im Auftrag des „Dualen Systems Deutschland“. Haibel wiederum gehört zum Reycling-Unternehmen Remondis. Der Tölzer Kurier wies dessen Pressestelle auf den geschilderten Missstand an der Arzbacher Straße hin. Als die Mitarbeiter vor Ort den Standort daraufhin am Freitag begutachteten, hätten sie ihn „sauber und aufgeräumt vorgefunden“, teilte nun Unternehmenssprecherin Anna Ephan mit und lieferte ein Beweisfoto dazu.

Dass es nach Weihnachten zu Unregelmäßigkeiten bei der Leerung gekommen war, hatte sie zuvor eingeräumt. In einer Zeit, in der die Personaldecke ohnehin dünn war, habe es auch noch Krankheitsfälle gegeben. Nachdem sich dort Anfang Januar die Flaschen häuften, habe man inzwischen den Leerungsturnus an diesem Standort erhöht. „Die Container werden nun zweimal wöchentlich – dienstags und freitags – statt zuvor einmal wöchentlich geleert und gesäubert.“

Überfüllte Glascontainer in Bad Tölz: „Sondersitaution“ nach den Feiertagen

Reiner Späth, Geschäftsführer der WGV Recycling in Quarzbichl, bestätigt: „Die Situation hat sich meines Wissens wieder beruhigt.“ Überbordende Glascontainer stuft Späth nicht als Regelfall ein, sondern als Sondersituation, die sich immer wieder nach Weihnachten und Silvester ergebe. „Da kommt zusammen, dass es viele Feiertage und viel Aufkommen an leeren Flaschen gibt.“

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Die Firma Haibel sei danach aber personell verstärkt losgezogen. Ein zusätzlicher Mitarbeiter habe neben der Container-Leerung noch die Glasflaschen am Boden eingesammelt. Die WGV sei war nicht unmittelbar für die Container-Leerung verantwortlich, erklärt sich laut Späth aber „nicht für unzuständig“, wenn Beschwerden auflaufen. Man nutze oft informell den kurzen Draht, um Abhilfe zu schaffen.

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Ähnlich handhabt dies die Stadt Bad Tölz, wie Rathaus-Sprecherin Birte Otterbach erläutert. Dort gehen ihr zufolge „sehr vereinzelt“ – vier- bis fünfmal im Jahr – Beschwerden über überfüllte Glascontainer ein. „Wenn wir etwas mitbekommen, schicken wir die Mitarbeiter unserer Verkehrsüberwachung hin. Sie dokumentieren den Zustand fotografisch, und wir leiten das an die WGV weiter.“  

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