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Wird die Tölzer Geburtshilfe der Geriatrie geopfert?

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Bad Tölz/Lenggries - Nach der Schließung der Lenggrieser Fachklinik soll eine Hauptabteilung für Akutgeriatrie in der Tölzer Asklepios-Klinik aufgebaut werden. Nun werden Spekulationen laut, dass damit das Ende der Geburtshilfeabteilung besiegelt ist.

Die Lenggrieser Fachklinik für geriatrische Rehabilitationsoll Ende Juni geschlossen werden.  Zum 1. Juli möchte Asklepios dann mit einer Hauptabteilung für Akutgeriatrie in Bad Tölz starten. Geplant ist eine Stationsgröße von 30 Betten. Auch das geriatrische Rehabilitationsangebot soll mittelfristig in Bad Tölz neu aufgebaut werden, um dort die geriatrische Akutversorgung zu ergänzen.

Wo aber soll die geplante Hauptabteilung mit 30 Betten eigentlich im Tölzer Klinikgebäude hin? Natürlich gab es  in verschiedenen Internetforen sofort Spekulationen darüber, dass die von Schließung bedrohte Geburtshilfeabteilung dem neuen Projekt geopfert werden soll. 

Auf Anfrage schreibt Christopher Horn, Pressesprecher der Stadtklinik: „Der Aufbau der Akutgeriatrie und mittelfristig auch der Neuaufbau der Geriatrischen Rehabilitation an der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz sind völlig unabhängig von der Zukunft der Abteilung für Geburtshilfe zu betrachten. Unser Ziel lautet weiterhin, eine gemeinsame Hauptabteilung für Geburtshilfe in Kooperation mit einem anderen Krankenhaus der Region aufzubauen. Die Abteilung für Akutgeriatrie sowie die geplante Abteilung für Geriatrische Rehabilitation werden wir unabhängig von der Zukunft der Geburtshilfe in die bestehenden Stationskapazitäten integrieren, beziehungsweise auf dem Gelände der Stadtklinik verwirklichen. Wir erarbeiten zurzeit ein entsprechendes Konzept, um das Angebot auf dem Gelände der Asklepios-Stadtklinik unterzubringen. Geburtshilfeabteilung und Kreißsaal werden durch diese Entscheidung keineswegs geopfert.“

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