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Hohe Ehrung für Karl Murböck, der noch ein Jahr als Kreisbrandrat tätig ist.

Kreisfeuerwehrverband

Zwei Bewerber um die Nachfolge von Karl Murböck

Wer wird Nachfolger von Kreisbrandrat Karl Murböck? Diese Frage bestimmte bereits die diesjährige Dreikönigsversammlung der Feuerwehr-Führungskräfte im Tölzer Kurhaus.

Bad Tölz – Landrat Josef Niedermaier, seinerseits offizieller Dienstvorgesetzter des Kreisbrandrats, möchte „einen reibungslosen Übergang“ und präsentierte deshalb bereits am Samstag zwei Kandidaten, von denen die Feuerwehrkommandanten in der nächsten Dienstversammlung einen zum Nachfolger des 61-jährigen Lenggriesers bestimmen sollen. Zur Wahl stellen sich Kreisbrandmeister Josef Limm aus Münsing und der Kreisbrandinspektor Süd, Alfred Schmeide. Letzterer machte, wie der Landrat sagte, erst unlängst „das Hobby zum Beruf“ und ist an der Feuerwehrschule Geretsried tätig. Die ehrenamtliche Tätigkeit von Murböck endet am 6. Januar 2019.

Murböck, der 1975 in die Feuerwehr Wegscheid eintrat, dort Schriftführer und ab 1985 Kommandant war, wurde 1999 zum Kreisbrandinspektor Süd gewählt, 2001 wurde er erstmals als Kreisbrandrat vorgeschlagen und in den Jahren 2007 und 2017 erneut gewählt.

Der in Bad Tölz tätige Berufsschullehrer ist ehrenamtlich tätig. Wie der Landrat sagte, wird es in den 71 bayerischen Landkreisen unterschiedlich gehalten, es gibt auch festangestellte Kreisbrandräte. „Entscheidend ist, wie sich Beruf, Familie und Ehrenamt verbinden lassen“, so Niedermaier. „Zudem muss festgelegt werden, welche Aufgaben ein Kreisbrandrat übernimmt.“ Mit dem KBR werden auch die Positionen der Kreisbrandinspektoren (derzeit Christian Sydoriak für den Norden und Alfred Schmeide für den Süden) neu besetzt.

Auch wenn die Dreikönigsversammlung im kommenden Jahr die letzte für Murböck sein wird, wurde er – für ihn überraschend – bereits am Samstag mit dem Ehrenkreuz in Gold des Deutschen Feuerwehrverbandes geehrt. Murböck, der verheiratet ist und vier Kinder hat, wurde vom Landrat vor allem für seinen Einsatz bei Großbränden, bei den Hochwasser-Ereignissen 1999 und 2005 und bei verschiedenen Waldbränden, zuletzt vor genau einem Jahr in Kochel, gewürdigt. „Er hat einen guten Job gemacht“, sagte der Landrat unter dem Beifall der Feuerwehrkameraden im Kurhaus.  (kb)

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