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Lärm am Bahnhof lässt vorerst nicht nach

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Kochel am See - Die Anwohner am Kochler Bahnhof werden vermutlich noch den ganzen Sommer über unter dem Lärm der Züge leiden – aber dann soll Schluss sein. Wie gestern bekannt wurde, hat die Bahn komplett neue Schalldämpfer entwickeln lassen.

Der Einbau soll im Herbst erfolgen.

Die explosionsartigen Knallgeräusche, die die stehenden Züge von sich geben, rauben den Anwohnern nachts den Schlaf und vergraulen Feriengäste. Der Heilbrunner CSU-Landtagsabgeordnete Martin Bachhuber macht sich seit Monaten hinter den Kulissen stark, dass die Bahn die Probleme löst.

Nach dem letzten Bericht in unserer Zeitung Anfang März fand im Landtag ein „Dialogforum“ statt, bei dem Bachhuber nach eigener Aussage wieder auf die Dringlichkeit des Problems hinwies. Und nun kam von der Bahn eine Antwort an Bachhuber. Darin heißt es, dass die Bahn in Sachen Schalldämpfer die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Hersteller aufgekündigt hat und stattdessen jetzt mit der Firma „Knorr-Bremse“ zusammenarbeitet. Man habe komplett neue Schalldämpfer entwickeln lassen, steht in dem Brief. Die Konstruktion sei abgeschlossen, doch die Auslieferung durch den Lieferanten verzögere sich „leider bis Juni“.

 Dann, so verspricht die Bahn, werden die neuen Schalldämpfer eingebaut. Wenn sich diese bewähren, soll im Herbst die komplette Flotte damit ausgerüstet werden. Ursprünglich hatte es geheißen, dass die Arbeiten im April durchgeführt werden. Dem Brief ist zu entnehmen, dass die Bahn mit dem bisherigen Anbieter aber nicht zufrieden war.

Die Betroffenen sind darüber geteilter Meinung.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Dienstag im Tölzer Kurier. (müh)

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