Arbeiten am Gaißacher Funk-Mast erregten in den vergangenen Tagen Argwohn. Noch wird dort allerdings keine Tetrafunk-Anlage installiert. Foto: Pröhl

Behördenfunk: Wirbel um Arbeiten am Gaißacher Mast

Gaißach - Arbeiten am Funkmast haben am Dienstag und Mittwoch für Wirbel in Gaißach gesorgt. Wurde da etwa schon der Sender für den umstrittenen Behördenfunk installiert?

„Wer auch immer da gearbeitet hat, wir waren es nicht“, versichert Simon Mandrysch, Sprecher der für den Behördenfunk zuständigen Projektgruppe Diginet im Innenministerium. „So weit sind wir noch gar nicht.“

Eine Sprecherin des Bayerischen Rundfunks, dem der Mast gehört, klärt auf: Es habe sich um Reparatur- und Umbauarbeiten für den Mobilfunkbetreiber E-Plus gehandelt.

Der Grund, dass der Kran am Mast überhaupt für Aufsehen sorgte, ist die aktuelle Debatte um den digitalen Behördenfunk.

Wie berichtet, hat Diginet den Gaißacher Mast als Senderstandort ins Auge gefasst und dafür eine Voranfrage beim BR gestellt.

Anwohner aus Gaißach und dem Oberen Griesfeld melden jedoch Bedenken wegen der Strahlung an. Die Sorgen entluden sich zuletzt Ende Juli in einer Info-Veranstaltung im „Jägerwirt“.

(ast)

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