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Hilfe für Kinder in Not: Uwe Herrmann erläutert die Arbeit des Hilfswerks „Terre des Hommes“.

Ausstellung in Benediktbeuern

50 Jahre „Terre des Hommes“: Hilfe für Kinder „wichtiger denn je“

Die Gräuel des Vietnamkriegs waren vor 50 Jahren der Anstoß, aus dem heraus sich das Kinderhilfswerk „Terre des Hommes Deutschland“ gründete. Dieses Jubiläum nimmt die regionale Arbeitsgruppe zum Anlass für eine kleine Ausstellung.

Benediktbeuern   Eröffnet wurde die Ausstellung am Sonntag im Kreuzgang des Klosters Benediktbeuern. Auf großen Plakataufstellern wird den Besuchern dabei die Entstehungsgeschichte des Vereins, der sich den Kampf für den Schutz und die Rechte von Kindern aus aller Welt auf die Fahnen geschrieben hat, erläutert. Etappenweise und reich bebildert sind darauf wichtige Projekte des Vereins nachzulesen: In den 1970er-Jahren war das die Suche nach Adoptiveltern für Kriegswaisen.

1992 kämpften die Aktiven mit einer groß angelegten Kampagne gegen Kinderprostitution. Und 2015 hatte sich „Terre des Hommes“ den Schutz von Kindern auf der Flucht zur Aufgabe gemacht. Darüber hinaus erfährt der Besucher, welche Projekte der Verein in Asien, Lateinamerika und anderen Ländern zum Schutz der Kinder unterstützt.

Wie Uwe Herrmann, der Sprecher der Regionalgruppe Penzberg-Pfaffenwinkel bei der Vernissage sagte, hat der Verein seit seiner Gründung rund 15 Millionen Kinder weltweit unterstützt und etwa 550 Millionen Euro dafür investiert. Angesichts der Krisen weltweit sei die Arbeit von „Terre des Hommes“ nach wie vor „sehr aktuell und wichtig“. Die Ausstellung verfolge deshalb das Ziel, über das Engagement des Vereins zu informieren und Interessenten sowie Spender zu gewinnen. „Es ist wichtig darauf hinzuweisen, was alles aus Solidarität gemacht werden könnte“, sagte Herrmann. Er hofft, dass die Ausstellung bei den Besuchern den Blickwinkel erweitert – weg vom Alltäglichen und hin zu den notleidenden Kindern. Die Regionalgruppe Penzberg-Pfaffenwinkel besteht aus sechs Aktiven, die in den Landkreisen Bad-Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau tätig sind.

Die Ausstellung:

„50 Jahre Hilfe für Kinder in Not“ ist bis 2. Februar im Kreuzgang des Klosters Benediktbeuern zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Bei Interesse bietet Uwe Herrmann Führungen an; etwa für Schulklassen und Gruppen. Kontakt: 0174/3 28 06 59. fn

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