Lässt sein Instrument rocken: Der „Zither-Manä“.

Neues Festival

„BeneCulture“: Musik, Feuershow und Akrobatik im Maierhof

Das ZUK und die Hochschule Benediktbeuern laden am Samstag erstmals zum Festival „BeneCulture“ ein – Vorbild ist das Streetlife-Festival

Benediktbeuern – Im Maierhof des Klosters Benediktbeuern findet an diesem Samstag, 26. Mai, zum ersten Mal das Festival „BeneCulture“ statt. Ein vielseitiges Musik-, Sport-, Bildung-, Kunst- und Kulturprogramm wartet auf die Besucher. Das Festival ist ein Kooperationsprojekt von Katholischer Stiftungshochschule (KSH) und Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK). Unterstützt wird es von Stiftungen, örtlichen Vereinen, Künstlern und in Benediktbeuern lebenden Flüchtlingen. Der Eintritt ist frei. Beginn ist um 12 Uhr, Ende um 22 Uhr.

„Wir wollten ein Festival der Begegnung schaffen, das Alt und Jung aus nah und fern zusammenbringt“, sagt Jonas Huser, Student an der KSH und ein Initiator des Projektes. „Wir möchten ein Zeichen setzen gegen Ausgrenzung sowie Begegnungen von Menschen und Kulturen ermöglichen.“ Vorbild ist das Streetlife-Festival in München.

Von HipHop, Reggae, Funk, Rock bis hin zum Zither Manä

Das Bühnenprogramm in Benediktbeuern gestalten sechs Bands – von HipHop, Reggae, Funk, Rock bis hin zum Zither Manä. Künstler wie der in Bad Tölz lebende Akrobat Solomon Solgit aus Äthiopien bieten zudem artistische Feuer- und Kunsteinlagen.

Mit Kletterwand, Streetsoccercourt, Hüpfburg und Löschwand der Freiwilligen Feuerwehr sind auch die ganz jungen Besucher angesprochen. Es gibt eine bunte Mischung aus internationalen Speisen und Getränken, teilt das ZUK mit.

Bekannt für seine Akrobatik und Feuershows: Solomon Solgit. Der Äthiopier ist in Bad Tölz heimisch geworden. 

Das Festival will Einheimische und Menschen aus anderen Kulturkreisen zusammenführen. „Der internationale Aspekt war uns sehr wichtig“, erklärt Huser. So helfen beispielsweise Flüchtlinge beim Auf- und Abbau. Auch ein Essenstand mit eritreischen Speisen soll aufgestellt werden. Damit sich die Besucher aber nicht nur zufällig beim gemeinsamen Musik hören treffen, ist laut Martin Malkmus vom ZUK eine Rallye geplant, „bei der die Begegnung eingefordert wird und man auf andere Kulturen aktiv zu gehen muss“.

Eintritt frei

Trotz des großen Aufwands verlangen die Veranstalter keinen Eintritt. „Wir wollen keine Zielgruppe ausschließen. Jeder ist auf dem Festival willkommen“, sagt Huser. „Wenn wir 15 Euro verlangen würden, würden einige Leute nicht kommen.“

Die Organisatoren sind dankbar, dass sie das Festival über Spenden und Fördergelder finanzieren können. Wird es gut angenommen und finden sich wieder engagierte Studenten, könnte das Festival im kommenden Jahr wieder stattfinden, sagen Huser und Malkmus.

Selina Wintersteller

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