Trotz Hochwasser: Vater fährt mit zwei jungen Töchtern mit Schlauchboot auf Isar - es geht böse aus

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Freie Fahrt: Die Schranke am Parkplatz ist noch bis 1. August für alle offen.

Schranken sind installiert

Benediktbeuern: Parken vorm Kloster kostet ab 1. August

  • Alois Ostler
    vonAlois Ostler
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Das Kassenhäuschen steht, die Schranken sind installiert, aber noch immer offen. Das ändert sich demnächst. Ab 1. August wird das Parken auf den Stellplätzen im Norden des Klosters Benediktbeuern gebührenpflichtig.

Benediktbeuern– Die anfängliche Aufregung im Dorf und in den Einrichtungen des Klosters hat sich gelegt, nachdem im Frühjahr bekannt geworden war, dass die derzeit 270 Parkplätze kostenpflichtig werden sollen. „Jetzt ist die Kuh vom Eis“, sagt Verwaltungsleiter Hilmar Gries. Nach mehreren Gesprächsrunden – zuletzt noch mit der zuständigen Kirchenverwaltung und Pfarrer Pater Heiner Heim – habe man sich nun auf die Gebührenordnung geeinigt.

Die erste Stunde bleibt gebührenfrei

Demnach ist grundsätzlich die erste Stunde für alle Autofahrer gebührenfrei. Damit wolle man vor allem den Friedhofsbesuchern entgegenkommen. Laut Gries sind dann ab der zweiten Stunde 50 Cent zu zahlen. Jede weitere Stunde werde mit einem Euro abgerechnet. Die Höchstparkgebühr beträgt zehn Euro, falls jemand sein Auto 24 Stunden stehen lassen will. Die Studenten der Katholischen Stiftungshochschule (KSH) sind laut Gries von der Gebührenpflicht ausgenommen. Für Mitarbeiter der KSH und weiterer Einrichtungen des Klosters habe man ein Sonderkontingent an Parkplätzen ausgewiesen.

Spezielle Konditionen bei Beerdigungen

Spezielle Konditionen will das Kloster auch bei längeren Gottesdiensten und Beerdigungen anbieten. Hier soll es einen zeitlichen Puffer von etwa einer Viertelstunde vor und nach der Messe beziehungsweise dem Requiem geben. Die Gebührenpflicht soll laut Gries ab dem 1. August gelten. Sollten bis dahin nicht alle technischen Probleme gelöst sein, werde man den Start nach hinten verschieben, „bis alles klappt“.

Hilmar Gries macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass das Kloster auf die Einnahmen angewiesen sei, schon allein um den Unterhalt des Parkplatzes zu gewährleisten. Die Stellflächen sollen auch hinsichtlich der Sicherheit aufgewertet werden. So werde man stärkere Lampen installieren, die den Parkplatz nachts ausleuchten, kündigte Kloster-Direktor Pater Lothar Bily an. Die Ein- und Ausfahrten sollen zudem mit Überwachungskameras ausgerüstet werden.

Kein Platz mehr für Busse

Ausgesperrt bleiben auf dem Großparkplatz künftig die Busse. „Die kommen nicht durch die Schranken-Einfahrt“, so Pater Bily. Für die Omnibusse weise das Kloster deshalb im Westen eigene Stellflächen aus, und zwar nahe dem Energiepavillon. Dort sei auch eine Erweiterung möglich, so Kloster-Verwaltungsleiter Gries.

Der Fußweg zum Kloster sei in beiden Fällen gleich weit. Ein wichtiger Aspekt der neuen Regelung ist laut Gries, dass künftig der ruhende Verkehr auf dem Großparkplatz und eben im Westen konzentriert untergebracht sei. Denn: „Wir wollen die parkenden Autos möglichst aus der eigentlichen Klosteranlage herausnehmen.“

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