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Die Umweltaktivistin Bettina Kelm (re.) berichtete auch über den Export von Plastikmüll in alle Welt.

Nach Vortrag

„Benediktbeuern plastikfrei“: Aktionsgruppe geplant

Benediktbeuern plastikfrei: Es gibt Überlegungen zu diesem Thema eine Aktionsgruppe zu gründen.

Benediktbeuern – Nach einem Vortrag der Journalistin und Umweltaktivistin Bettina Kelm wird nun in Benediktbeuern überlegt, eine lokale Aktionsgruppe zu gründen, die sich unter dem Motto „Benediktbeuern plastikfrei“ mit dem Thema Plastikmüll auseinandersetzt. Zu dem Vortrag, der vor Kurzem in der „Friedenseiche“ stattfand, hatte die Freie Bürgerliste Miteinander (FBM) eingeladen. Gemeinderat Rudi Mühlhans moderierte den Abend.

Kelm berichtete unter anderem davon, dass weltweit in jeder Minute eine Million Plastikflaschen produziert werde, die häufig Einwegprodukte seien. Sie sprach auch über den Export von Plastikabfällen und die verheerenden Folgen für die Umwelt.

Grüner Landtagsabgeordneter berichtet über Einwegfolie für Siloballen

Zu dem Vortrag war auch der Grünen-Landtagsabgeordnete Hans Urban gekommen. Der Biobauer und Imker berichtete davon, wie auch in der Landwirtschaft Unmengen von Siloballen in Einwegfolie verpackt werden.

Die zahlreichen Zuhörer diskutierten mit Kelm, Urban und Mühlhans sowie mit Anton Maier vom lokalen Arbeitskreis Energie über Veränderungen vor Ort. Kelm berichtete, dass viele Gewerbetreibende dem Thema aufgeschlossen gegenüber stünden, die Kunden dies jedoch auch mittragen müssten. Ziel ist jetzt, eine Aktionsgruppe zu bilden, um mit lokalen Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Ein erstes Treffen ist für September geplant. Interessenten können sich bei Mühlhans melden.  

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