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Übersichtlich und gut erkennbar: Die neue innerörtliche Beschilderung von Benediktbeuern gefällt sowohl Einheimischen als auch Urlaubsgästen. 

Tourismus

Benediktbeurer Leitsystem kommt gut an

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Straße um Straße ist in den vergangenen Monaten in Benediktbeuern der Schilderwald ausgelichtet worden. Die neuen Beschriftungen kommen gut an.

Benediktbeuern –  „Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind sehr positiv“, sagte Rathauschef Hans Kiefersauer vergangene Woche in der Bürgerversammlung.

Solche Äußerungen hat auch Sabine Rauscher, Leiterin der Gäste-Info, schon öfter gehört. Sie hatte sich um die Organisation gekümmert, der Bauhof wiederum montierte die Tafeln. „Es kommen schon Anfragen von Betrieben, die auch noch dabei sein wollen“, sagt Rauscher. Prinzipiell sei das möglich, denn in den kommenden Wochen werden nochmals Anfertigungen bei der Schilder-Firma bestellt. „Es kommt aber drauf an, ob an dem Standort generell noch etwas frei ist“, schränkt Rauscher ein.

Insgesamt wird Benediktbeuern heuer auf ein recht zufriedenstellendes Tourismus- Jahr zurückblicken. Zwar werde man die Ergebnisse aus dem Rekord-Jahr 2016 nicht wieder erreichen, aber 2017 werde ähnlich gut wie 2015, sagt Rauscher. „Damit sind wir zufrieden.“ Vor allem das schlechte Wetter im September trübe die Bilanz. Die meisten Gäste kommen übrigens aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Auch in Benediktbeuern geht der Trend zum Kurzurlaub. Rauscher bedauert, dass manche Vermieter in Sachen Online-Präsenz und Buchbarkeit zurückhaltend sind. Häufig, sagt sie, sei das aus Sorge vor dem Umgang mit der Technik und möglicher Unübersichtlichkeit bei eingehenden Buchungen so. Bei Fragen helfe die Gäste-Info aber gerne weiter. „Für Urlauber ist es sehr wichtig, ihr Domizil online erreichen zu können“, sagt Rauscher.

Eine große Rolle im Benediktbeurer Tourismus-Geschäft spielt mittlerweile der Wohnmobil-Stellplatz. Hier ist Platz für 15 Fahrzeuge, und nicht selten kommt es im Sommer vor, dass alles voll belegt ist. „Wir überlegen deshalb, ob wir noch zwei weitere Stellplätze schaffen können“, sagt Rauscher. Von diesen Urlaubern würden zum Beispiel die Gastronomie-Betriebe gut profitieren. „Die Zeiten, in denen die Wohnmobil-Reisenden mit ihren eigenen Konserven unterwegs waren, sind vorbei“, sagt Rauscher lächelnd. Die Gemeinde hat dort Prospekte ausliegen, zudem können Cafés und Restaurants werben. „Die meisten Wohnmobil-Gäste bleiben zwei bis drei Nächte, machen Radltouren oder gehen wandern“, sagt Rauscher. „Die Rückmeldungen, die wir zu diesem Platz bekommen, sind sehr positiv.“

Apropos Rückmeldungen – diese gibt’s auch von Radfahrern, die im Moos und an der Loisach unterwegs sind. Hier führt unter anderem der Bodensee-Königssee-Radweg entlang. Einzig der Bereich am Triftkanal Richtung Schlehdorf sei schwieriges Terrain, bedauert Rauscher: „Das liegt auch am Wetter. Nach Regen ist’s dort halt einfach aufgeweicht.“

Ein Projekt, das die Gemeinde fortführen möchte, ist das Aufstellen von neuen Sitzbänken (wir berichteten). Rathauschef Kiefersauer motivierte nun auch in der Bürgerversammlung, Standorte vorzuschlagen. Ideengeber können sich im Rathaus melden.

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