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Im Bichler Gebirgsfreibad werden heuer die Sanitäranlagen erneuert. Im Außenbereich wurde der kleine Kiesstrand entfernt. Er beeinträchtigte die Wasserqualität.

Saison startet bald

Bichl investiert wieder ins Freibad

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Gute Nachrichten vom Bichler Freibad: Der Sicherheitscheck des Naturbads ist positiv verlaufen. Außerdem plant die Gemeinde heuer Investitionen im Sanitärbereich.

Bichl– Wer ins Bichler Gebirgsfreibad geht, kann dort mit ruhigem Gewissen schwimmen: Eine Gefahrenanalyse hat ergeben, dass in dem Bad grundsätzlich alles in Ordnung ist. Das hattte Rathauschef Benedikt Pössenbacher schon bei der Bürgerversammlung zusammenfassend bekannt gegeben. Auf Anfrage unserer Zeitung hat er nun die Details aus der Untersuchung erläutert.

Eigentlich hatte das Bad vor der Inbetriebnahme der TÜV untersucht. Nach dem tragischen Badeunfall im Benediktbeurer Freibad im vergangenen August hatten sowohl Bichl als auch Benediktbeuern private Sachverständige um eine zusätzliche Untersuchung gebeten – in Bichl war das nun ein Gutachterbüro aus München, das Bad und Betriebsabläufe unter die Lupe nahm. Benediktbeuern hat den Auftrag im März vergeben (wir berichteten).

Viel zu beanstanden gibt es in Bichl allerdings nicht, ist Pössenbacher erleichtert. Auf Hinweis des Gutachters hat die Gemeinde lediglich den kleinen Kiesstrand entfernt. Denn wenn dort Kinder spielten und den Kies aufwühlten, trübte sich das Wasser ein, und folglich sank die Sichtqualität, und zwar auch im tiefen Beckenbereich. Aus diesem Grund war der tiefe Bereich vergangene Saison kurzfristig zweimal gesperrt worden. Damit es nicht noch mal passiert und die Badeaufsicht immer in alle Bereiche einsehen kann, gibt es nun also gar keinen Kiesstrand mehr.

Ansonsten sind Bad und Betriebsablauf laut Gutachten in Ordnung. Die Badeaufsicht darf nicht noch zusätzlich am Kiosk verkaufen, „aber wir haben ausreichend Personal und kriegen hier keine Probleme“, sagt Pössenbacher.

Die Gemeinde will heuer wieder ins Freibad investieren und den Sanitärbereich erneuern. Dieser stammt teilweise noch aus den 1970er-Jahren. „Wir wollen neue Sanitäranlagen in den Duschen und Toiletten einrichten und den Bereich neu fliesen“, sagt Pössenbacher. Auch Fenster und Türen sollen erneuert werden. Die Gemeinde plant dafür 50 000 Euro im Haushalt ein, der demnächst beschlossen wird. Die Arbeiten sollen nach der Saison im Herbst durchgeführt werden.

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