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Die Don-Bosco-Volunteers mit ehemaligen Freiwilligen und Pater Stefan Stöhr (ganz rechts) bei der Verabschiedung. 

Jugendliche gehen ins Ausland

Don-Bosco-Freiwillige vor „Begegnungen auf Augenhöhe“

Auf ein Jahr im Auslandseinsatz haben sich 25 junge Menschen aus Süddeutschland in den vergangenen Monaten in mehreren Wochenendseminaren im Aktionszentrum (AZ) Benediktbeuern vorbereitet. Kürzlich wurden sie nun offiziell als Don-Bosco-Volunteers entsandt.

Benediktbeuern Bald werden sie vor allem im Dienst an der benachteiligten Jugend tätig sein, in salesianischen Einrichtungen von Bolivien bis Indien, auch in Ghana, Elfenbeinküste, Tschechien oder den Niederlanden, heißt es in einer AZ-Mitteilung. Den Abschluss der Vorbereitung der Don-Bosco-Volunteers bildet traditionell eine Aussendungsfeier. Diesmal kamen dazu an die 200 Menschen in der Hauskapelle des Klosters Benediktbeuern zusammen, neben den Volunteers und ihren Betreuern – darunter viele ehemalige Volunteers unter der Leitung von Niklas Gregull – auch deren Eltern und Familien, Freunde und Bekannte. Begrüßt wurden sie alle von Gastgeber und AZ-Leiter Franz Wasensteiner zusammen mit Pater Norbert Schützner, dem Pastoralbeauftragten des AZ, sowie Pater Stefan Stöhr, der als Beauftragter für die Jugendpastoral bei den Salesianern Don Boscos dann auch die Eucharistiefeier hielt. Der Gottesdienst war unter das Thema „auf Augenhöhe“ gestellt. Pater Stöhr legte das Evangelium von der Heilung des Aussätzigen darauf aus: In der Begegnung mit Jesus erfährt der Aussätzige Heilung. Für die angehenden Auslandsfreiwilligen könne das als Vorbild dienen, sich den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen zuzuwenden, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und durch ihre Zuneigung zu ihnen ein Stück Heilung und Heil zu schaffen, Heil und Heilung, die solche Begegnung laut Stöhr auch für sie selbst bedeuten kann.

Anschaulich interpretierte P. Stöhr das Misereor-Hungertuch 2017 „Ich bin, weil du bist“ des nigerianischen Malers Chidi Kwubiri als eine solche Begegnung, in der sich außerdem vor allem durch die Farbgestaltung die Begegnung des Göttlichen und der Schöpfung zeige: Die Welt ein Stück göttlicher machen - das sei auch eine Einladung an die Freiwilligen. Und diese Einladung gelte ihnen nicht nur für ihre Zeit im Ausland, sondern auch nach ihrer Rückkehr. (tk)

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